Klimawandel: Billionenschaden durch Naturkatastrophen

Der Klimawandel bittet die USA und Kanada zur Kasse: Seit 1980 haben Unwetter die Amerikaner über eine Billion US-Dollar gekostet. Besonders teuer schlugen die letzten Jahre zu Buche.  Auch in Europa zeichnen sich erste Folgen des Klimawandels ab.

Klimawandel: Unwetter verursachen enorme Schäden
Tornados zerstören in Nordamerika immer wieder ganze Städte. Foto: © iStockphoto / Thinkstock
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Stürme, Hagel und starke Niederschläge werden für Nordamerika immer teurer. Allein im Jahr 2011 kosteten sie 47 Milliarden Dollar. Damit sind die Kosten, die durch Unwetter entstehen, heute fast fünf Mal so hoch wie 1980.

Dass Naturkatastrophen in den letzten Jahren stark zugenommen haben, liegt laut den Experten von «Munich Re» mit grosser Wahrscheinlichkeit am Klimawandel. Der Rückversicherer hatte Daten zu weltweiten Unwettern und dabei entstandenen Schäden analysiert. Die Ergebnisse wurden kürzlich in einer Studie veröffentlicht.

In Europa sind die Folgen des Klimawandels laut der Studie vergleichsweise weniger zu spüren. Die Kosten haben sich im selben Zeitraum etwa verdoppelt.

Klimapolitik in Nordamerika
Weder Kanada noch die USA gelten als Vorzeigebeispiele für Klimaschutz. Kanada stieg Ende 2011 aus dem Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen aus; die USA waren dem Abkommen zwischen 193 Ländern erst gar nicht beigetreten.

 

Quelle: spiegel.de, sueddeutsche.de

Text: Leena Heinzelmann