Kleinere Fische durch Klimawandel

Nicht nur Korallenriffe leiden unter der Klimaerwärmung, sondern auch die Fische. Forscher befürchten, dass Meeresfische in Zukunft wesentlich kleiner sein werden als ihre heutigen Artgenossen. Das sind nicht nur schlechte Nachrichten für den Meeresschutz, sondern auch für unsere Ernährung.

Klimawandel lässt Fische schrumpfen
Wärmeres Wasser kann weniger Sauerstoff aufnehmen. Das ist schlecht für das Wachstum der Fische. Foto: © iStockphoto / Thinkstock
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Durch den Klimawandel erwärmt sich das Meerwasser und kann dadurch weniger Sauerstoff aufnehmen. Das würde sich negativ auf das Wachstum der Fische auswirken und sie in Zukunft kleiner werden lassen, so das Ergebnis einer Untersuchung von Wissenschaftlern der University of British Columbia in Kanada .

In ihrer Simulation zeigten die Forscher ausserdem, dass die Fische jedes Jahrzehnt etwa 30 Kilometer weit in Richtung Pole wandern werden. In den jeweiligen Meeresgebieten verstärkt dies das Schrumpfen der Fische zusätzlich, denn die zugewanderten Fische aus Äquatornähe sind generell kleiner als die einheimischen.

Über ihre Ergebnisse zeigten sich die Forscher besorgt. Die Erwärmung der Meere gefährde damit nicht nur das Ökosystem, sondern auch die weltweite Ernährung. Fische sind reich an Proteinen. Diese Eiweisse benötigt der menschliche Körper unter anderem für das Immunsystem und den Zellaufbau. Werden die Fische immer kleiner, fällt ein grosser Teil dieser Nahrung weg.

Quellen: scinexx.de, spiegel.de, Nature Climate Change

Text: Leena Heinzelmann

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