Durch den Klimawandel versinken Fidschi-Inseln im Meer

Der Meeresspiegel steigt langsam immer weiter an. Kleine Inselstaaten bekommen die Auswirkungen bisher am deutlichsten zu spüren. So versinken die Fidschis langsam aber unaufhaltsam im Wasser.

Durch den Klimawandel versinken Fidschi-Inseln im Meer
Viele der Fidschi-Inseln sind durch den Klimawandel bedroht. Foto: © Thinkstock / iStockphoto
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Zum Verhängnis wird den Fidschi-Inseln, dass sie nur etwa ein bis drei Meter hoch aus dem Meer aufsteigen. Ein Anstieg des Meeresspiegels um einige Zentimeter hat dadurch teilweise bereits verheerende Auswirkungen. Auf einigen Inseln sind schon viele Quadratmeter Land dem steigenden Wasser zum Opfer gefallen. Experten erwarten zudem in diesem Jahrhundert noch einen weiteren Anstieg des weltweiten Meeresspiegels von rund 1,6 Metern. Selbst, wenn sich die globalen Massnahmen zum Klimaschutz deutlich verstärken, wird es immer noch mindestens ein Meter sein, zu viel für einige der Inseln.

Auf den Fidschis gehen dadurch nicht nur beliebte Urlaubsziele verloren. Das Wasser gefährdet auch grosse Teile des Lebensraums von mehr als 800.000 Einwohnern, die auf der Inselgruppe leben. Auch alle bisherigen Gegenmassnahmen wie Dämme oder Steinwände konnten das Wasser nicht aufhalten.

Quelle: tagesspiegel.de, Text: Bianca Sellnow