Trotz Hungerstreik: UN-Klimakonferenz enttäuscht mit Minimalzielen

Nicht mal der verzweifelte Appell, initiiert durch den philippinischen Delegierten, konnte etwas erreichen: Statt der Vereinbarung von verbindlichen Klimaschutzzielen wurde an der Klimakonferenz 2013 lediglich ein Fahrplan für einen Weltklimavertrag festgelegt.

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Klimakonferenz: Lediglich Minimalziel wurde erreicht

Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, am UN-Klimagipfel. Foto: UNclimatechange / (CC BY 2.0)

Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen, aber auch die Schweizerischen Delegierten zeigten sich enttäuscht über das Ergebnis der diesjährigen Klimakonferenz. So blieben sämtliche Finanzfragen unbeantwortet. Es bleibt weiterhin offen, wie die bei vergangenen Klimagipfeln vereinbarte Klima-Hilfe von jährlich 100 Milliarden US-Dollar an Entwicklungsländer zusammenkommen soll. Die Schweizer Delegation beklagte sich insbesondere darüber, dass die Diskussion über die Reduktion von Emissionen, die in der Landwirtschaft entstehen, keine Ergebnisse mit sich brachte.

Ein immerhin zustande gekommener Zeitplan legt die einzelnen Schritte zu einem globalen Klimaabkommen fest, das an der Konferenz 2015 in Paris endgültig beschlossen werden und 2020 in Kraft treten soll. Dadurch soll der Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase drastisch reduziert werden, um somit die Erderwärmung zu begrenzen. Alle Länder müssen bis dahin ihre Klimaziele festgelegt haben. China weigerte sich dabei allerdings, sich an eine feste Frist zu halten. Nicht einmal der Hungerstreik einiger Klimaschutz-Teilnehmer konnte daran etwas ändern. Lesen Sie hier mehr dazu.

Quellen: welt.de, nzz.ch; Autor: Petra Zölle