Mehr Blitze und Brände wegen Erderwärmung?

25 Millionen Blitze gibt es alleine in den USA pro Jahr. Diese bilden schon jetzt eine der häufigsten Ursachen für Waldbrände. Doch künftig soll es durch die Erderwärmung noch viel häufiger blitzen.

Erderwärmung: Bringt sie mehr Blitze und Brände?
Foto: © Balazs Kovacs / iStock / Thinkstock
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Pro Grad Erderwärmung soll die Anzahl an Blitzen durchschnittlich um 12 Prozent ansteigen. So lautet die Schätzung für die USA, die Wissenschaftler um David Romps von der Universität von Kalifornien in Berkeley in der Fachzeitschrift «Science» veröffentlichten.

Im Laufe des 21. Jahrhundert soll damit die Häufigkeit von Blitzen in den USA um etwa die Hälfte ansteigen. Das grösste Problem dabei ist, dass die derzeitigen 25 Millionen Blitze schon eine der Hauptursachen für Wald- oder Steppenbrände in den Vereinigten Staaten sind. Eine Häufung würde die betroffenen Ökosysteme und die dort lebenden Tiere noch mehr beeinflussen.

Die Schätzungen der Forscher basieren auf der Analyse von Niederschlagsdaten sowie Daten dazu, wie viel Energie zur Verfügung steht, um Luft aufsteigen zu lassen. Beides sind wichtige Anhaltspunkte zum Bestimmen der Häufigkeit von Blitzeinschlägen. Das Modell könne nicht nur die Anzahl an Blitzen in den USA sinnvoll abschätzen. Auch eine Übertragung auf andere Gebiete der Welt sei möglich.

Quellen: spiegel.de, klimaretter.info, , welt.de, Autor: Bianca Sellnow

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