Wassermonster doch nicht ausgestorben: Der Axolotl lebt!

Die von den Azteken als Axolotl benannten Amphibien wurden noch vor einem Monat als ausgestorben deklariert. Forscher haben das Wassermonster nun jedoch gesichtet. Das gibt neue Hoffnung, die Art doch noch vor dem Verschwinden retten zu können.

Wassermonster: Axolotl ist doch nicht ausgestorben
Foto: Faldrian, Wikipedia (CC BY-SA 3.0)
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Die zunehmende Umweltverschmutzung, sowie das Vordringen der Menschen in den Lebensraum der Amphibien, setzten ihm gerade in den letzten Jahren sehr zu. Schon seit längerem war deshalb bekannt, dass die Anzahl der Axolotl sich immer weiter verringerte.

Nachdem Wissenschaftler der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko im vergangenen Jahr ohne Erfolg nach den seltenen Amphibien gesucht hatten, kam die Befürchtung auf, die kleinen Wassermonster seien bereits ausgestorben. Doch zum Glück wurden nun zwei Axolotl in der Nähe von Mexiko Stadt gefunden. Obwohl die Amphibien nicht gefangen werden konnten, gibt ihre Entdeckung neue Hoffnung.

Wassermonster wichtig für Artenvielfalt und Forschung

Die Tiere gelten in Mittelamerika als heilig, aber sind auch für die Wissenschaft interessant, da sie Gliedmassen und sogar Teile von Organen regenerieren können. Sie sind meist dunkelgrau oder braun marmoriert und werden bis zu 30cm lang. Um ihr Aussterben zu verhindern, versuchen Wissenschaftler, kleine, geschützte Wasserreservoirs für die nachtaktiven Lurche herzustellen und sie darin von Konkurrenten abzugrenzen.


Quellen: 20min.ch, welt.de


Autor: Cristina Bürgi

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