Sensationsfund: Olinguito verzückt die Wissenschaft

Das erste Mal seit 35 Jahren ist es Biologen gelungen, eine neue Raubtierart ausfindig zu machen. Bei der Neuentdeckung handelt es sich um einen Verwandten des Makibären namens Olinguito, der in den Wäldern Lateinamerikas heimisch ist.

Olinguito: A star is born
Olinguito: A Star is born. Das kuschelige Raubtier macht Wissenschaftler weltweit euphorisch. Foto: Zoo Keys, Wikipedia (CC BY 3.0)
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Der Olinguito, spanisch für Kleiner Makibär, wurde jahrelang mit dem Makibären, auch bekannt als Olingo, verwechselt. Erste Vermutungen darüber, dass sich der Olinguito vom Makibären unterscheidet, wurden bereits 2006 laut. Genanalysen bestätigten nun, dass es sich bei dem auf Olinguito getauften Bären um eine neue Tierart handelt. Der Kleinbär ist somit seit Jahrzehnten die erste neuentdeckte Raubtierart in der Westlichen Hemisphäre.

Der etwa hundegrosse Olinguito ähnelt einer Mischung aus Hauskatze und Teddybär und wurde bislang nur in den Nebelwäldern der Anden gesichtet. Er ist hauptsächlich nachts aktiv und geht in kolumbianischen Baumkronen am liebsten auf die Suche nach Früchten und Insekten.

Auch wenn die Schweiz wohl auf den kuscheligen Olinguito verzichten muss, ist sie doch die Heimat für eine Vielfalt an Wildtieren.

Quellen: scinexx.de, wikipedia.org

Text: Petra Zölle