Hälfte der Tiere verschwand in den letzten 40 Jahren

Allein in den vergangenen vier Jahrzehnten hat der Mensch es geschafft, die Zahl der Wirbeltiere um die Hälfte zu verringern. Besonders dramatisch ist der Verlust in Lateinamerika, wo der Bestand um 80 Prozent zurück ging. Aber auch in der Schweiz wird die Rote Liste immer länger.

Hälfte der Tiere verschwand in den letzten 40 Jahren
Der in der Schweiz gefährdete Feuersalamander. Foto: ©   sindlera / iStock / Thinkstock
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10.000 Wildtierpopulationen von 3.000 Wildtierarten hatte der WWF im «Living Planet Report» unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich, dass diese um 52 Prozent geringer sind als noch vor 40 Jahren.

Ursachen für den Rückgang der Wirbeltiere sind unter anderem die Einschränkung des Lebensraums, die zu hohe Belastung der Bestände durch Jagd sowie der Klimawandel. Am stärksten betroffen sind laut WWF Süsswasserarten wie Fische und Amphibien.

In der Schweiz sind aus solchen und weiteren Gründen bereits 40 Prozent aller bekannten Tierarten vom Aussterben bedroht. Hier trifft es zum grössten Teil Reptilien und Amphibien. Ein wirkungsvolles Mittel, um die Ausrottung zu stoppen, scheinen Schutzgebiete zu sein. Hier verschwinden nach Angaben des WWF nur halb so viele Tiere wie in Gebieten, die nicht geschützt sind.

Mehr zum «Living Planet Report» lesen Sie unter wwf.ch.

Quelle: WWF, Autor: Bianca Sellnow

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