Nachhaltige Produktion

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Das Hauptziel der nachhaltigen Produktion ist die Balance zwischen Gewinn und Ressourcenschonung. Die Nutzung der Rohstoffe sollte bei den Produktionsabläufen genau verfolgt und berücksichtigt werden. Nur so kann es eine sinnvolle und nachhaltige Erzeugung geben.

Um für ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem zu sorgen, müsste man eigentlich nur noch so produzieren, dass die Ressourcen sich für eine zweite Produktionsauflage lange genug erholen können und so, dass für Gesundheit und Umwelt schädliche Mittel nie mehr eingesetzt werden. Leider befolgen noch viel zu wenige Unternehmen diese Strategie. Die Produktion muss nämlich immer auch wirtschaftliche Erträge bringen. Viele haben dieses Ziel so klar vor Augen, dass alles andere ausgeblendet wird – zum Beispiel die Ausbeutung der Arbeitskräfte oder die Zerstörung von Naturräumen.

Der Wille des Produzenten ist bei einer nachhaltigen Produktion also zentral. Er muss davon überzeugt sein, dass soziale Verantwortung, wirtschaftlich sinnvolle Leistung und Umweltverträglichkeit untrennbar sind und zu einer Unternehmensstrategie gehören. Auch die Verbraucher sind aber von Bedeutung, da sie als Kaufkraft letztendlich über den Erfolg oder Misserfolg einer Produktion entscheiden.

Nachhaltige Produktion: Unternehmen müssen umdenken

Damit nachhaltige Produktion überhaupt wettbewerbsfähig werden kann, müssen Unternehmen weltweit neue Geschäftskonzepte erarbeiten. Nur mit globaler Akzeptanz können neue Produktionsabläufe entstehen, die Recyceln und Wiederverwertung gewisser Rohstoffe ermöglicht. Die Energieeffizienz ginge dabei Hand in Hand mit der Effizienz der Arbeitskraft, sodass weder für die soziale, noch für die ökologische Welt Probleme entstehen würden. All dies braucht aber ein radikales Umdenken der gewinnfixierten Unternehmen.

Quelle: nachhaltigkeit.org, Text: Sabrina Stallone