Nachhaltige Mode

  • 8
  • 0

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger in unserer Gesellschaft. Auch die Modedesigner spüren den Wandel und setzen sich nun vermehrt für nachhaltige Mode ein. Schon lange muss man sich nicht mehr nur noch auf Hippie-Mode beschränken, sondern kann auch mit nachhaltiger Kleidung topmodern gekleidet sein.

Wann wird die Mode nachhaltig?

Mode ist erst dann nachhaltig, wenn während möglichst der ganzen Produktion wichtige ökologische, soziale und ökonomische Kriterien berücksichtigt wurden.

Das heisst: Die Materialien müssen umweltfreundlich produziert und verarbeitet werden, meist werden Naturtextilien für nachhaltige Mode verwendet. Die Produktionsverfahren bei der Herstellung dürfen weder der Umwelt noch der Gesundheit der Arbeiter schaden. Da viele Firmen die Kleidung in Schwellenländern produzieren lassen, wird darauf geachtet, dass die Arbeitsbedingungen und Löhne für die Arbeiter fair und menschenwürdig sind. Mit der Produktion von nachhaltiger Mode wird so aktiv gegen die Ausbeutung durch Niedrigstlöhne von Menschen in Drittweltländern angegangen.

Höhere Preise für nachhaltige Mode

Dadurch, dass die Arbeiter nicht zu Niedrigstlöhnen arbeiten und für die Produktion von nachhaltiger Mode hochwertige ökologische Stoffe verwendet werden, steigt auch der Preis für die nachhaltige Mode. Doch der Trend der Nachhaltigkeit in der Modebranche verbreitet sich schnell und immer mehr Labels setzen sich für Nachhaltigkeit und auch erschwingliche Preise bei ihren Produkten ein.

Aber auch bei der Mode gilt: Nicht überall wo nachhaltig draufsteht, ist auch nachhaltig drin. Es gibt in der Schweiz bereits einige Bio-Labels, die für nachhaltige Textilien einstehen, am besten fährt man jedoch, wenn man beim Einkauf den Hersteller erst prüft.

Quellen: www.natur.ch, Text: Fabienne Wernli

 

Getestet: Wie nachhaltig sind Luxusgüter?

Getestet: Wie nachhaltig sind Luxusgüter?

Fair bringt mehr: Fair Trade Produkte in der Schweiz

Fair bringt mehr: Fair Trade Produkte in der Schweiz