Nachhaltige Ernährung

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Die nachhaltige Ernährung ist Teil eines nachhaltigen Lebensstils. Sie fördert nicht nur die Gesundheit, sondern schont auch die Umwelt und trägt zu einer nachhaltigen Wirtschaft bei. Was nachhaltige Ernährung ausmacht, lässt sich in einigen Grundregeln zusammenfassen.

Regionale, saisonale und ökologisch erzeugte Lebensmittel

Im Supermarkt finden Sie das ganze Jahr das gleiche Angebot an Obst und Gemüse. Nachhaltig ist das nicht, denn lange Transportwege bringen einen hohen CO2-Ausstoss mit sich. Greifen Sie daher zu saisonalen Produkten aus der Region. Damit sichern Sie die Existenz der lokalen Bauern und haben eine bessere Qualität, die sich auch geschmacklich auszeichnet. Lebensmittel aus biologischem Anbau weisen zudem in vielfacher Hinsicht eine geringere Umweltbelastung auf als die herkömmlichen: weniger Energieverbrauch, weniger Treibhausgas-Ausstoss, eine bessere Bodenqualität und eine verminderte Schadstoffbelastung des Grundwassers sprechen für sie.

Fair gehandelte Lebensmittel

Ziel von fair gehandelten Produkten ist die Förderung menschenwürdiger Lebensverhältnisse und Entwicklungschancen, sowie humane Arbeitsbedingungen. In den letzten Jahren wurde vermehrt eine Zusammenlegung von fairem Handel und ökologischem Landbau angestrebt. Dies unterstützt zugleich Gerechtigkeits- und Umweltschutzziele. Eine möglichst nachhaltige Ernährung beachtet daher möglichst auch beide Aspekte.

Wenig Fleisch, und wenn dann bio

Die Fleischproduktion belastet die Umwelt wesentlich stärker als der Anbau pflanzlicher Produkte. Ausserdem werden durch erhöhten Fleischkonsum zu viel Fett und zu wenig Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate aufgenommen. Diese wichtigen Nahrungsbestandteil kommen nämlich fast ausschliesslich in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Die logische Konsequenz für eine nachhaltige Ernährung ist deshalb, pflanzliche Lebensmittel zu bevorzugen und den Verzehr tierischer Lebensmittel zu reduzieren. Und wenn Sie Fleisch essen, sollte dies für eine nachhaltige Ernährung aus der Bio-Landwirtschaft stammen. Mit einer deutlichen Fleischreduzierung liessen sich laut des Beratungsbüros für Ernährungsökologie München (BfEÖ) knapp 40% der Treibhausgas-Emissionen des gesamten Ernährungssystems einsparen.

Quelle: bfeoe.de Text: Miriam Dippe