Wo Ihr T-Shirt herkommt: Diese Nummer schafft absolute Transparenz

PROMO ­– Die Baumwolle für Coop Naturaline wird biologisch, fair und nachhaltig produziert. Wie Kunden das mithilfe einer Nummer ganz einfach selber prüfen können.

Transparenz Bio-Baumwolle
Die Herstellung der Kleider von Coop Naturaline können Sie bis aufs Feld zurückverfolgen. Foto © zVg
  • 8
  • 0

Über 60'000 Tonnen fair gehandelte Bio-Baumwolle wurden für Coop Naturaline seit 1995 verarbeitet. Damit ist Coop weltweit Nummer eins.

Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte mit der Partnerschaft zwischen Coop und dem Schweizer Textilunternehmen Remei AG, das als Pionier den Anbau von Bio-Baumwolle in Indien und Tansania etabliert hat. 

Für faire, ökologische Produktion

Facts & Tipps

1997 gründeten Coop und die Remei AG gemeinsam die bioRe-Stiftung, die sich für ökologischen und fairen Anbau von Baumwolle einsetzt. Das gleichnamige Gütesigel bioRe stellt sicher, dass die Bio-Baumwolle, die auf den Feldern der Stiftung in Indien und Tansania wächst, nachhaltig angebaut wird.

Der Anspruch, ökologisch zu produzieren, wird gleich im dreifachen Sinne erfüllt: Erstens werden die Baumwollpflanzen und somit der Boden nicht mit Pestiziden oder Kunstdünger belastet. Dies bedeutet zweitens, dass die Bauern, die die Arbeit auf den Feldern leisten, nicht mit gesundheitsschädigenden Pestiziden in Berührung kommen. Und drittens, wird die Baumwolle CO2-neutral produziert. Somit wird die Umweltbelastung möglichst gering gehalten.

Sich selbst ein Bild machen

Um die bioRe-Standards sicherzustellen, werden in den Produktionsstätten der Bio-Baumwolle regelmässig Tests durchführt.

Für Transparenz sorgen auch die Taten-statt-Worte-Scouts. Sie reisen diesen Monat nach Indien und erfahren alles über die Prozesse vom Anbau der Bio-Baumwolle bis zur fertigen Textilie von Naturaline. Hier berichten die Scouts live, was sie gerade erleben.

Doch auch jeder, der ein Naturaline-Kleidungsstück Zuhause hat, kann sich selbst ein Bild von der Produktion machen. Dazu müssen Sie nur auf der Webpage von bioRe den Code eingeben, der auf der Ettikette Ihres Kleidungsstücks aufgedruckt ist.

So erfahren Sie mit einem Klick, von welchem Bio-Baumwollfeld der Stoff für Ihre Jeans oder Ihr Shirt stammt, wie Ihr Kleidungsstück transportiert wurde und in welcher Spinnerei und Näherei es verarbeitet wurde.

Filmtipp: Im Schweizer Dokumentarfilm Fair Traders erzählt Remei-Gründer Patrick Hohmann die Geschichte von der Idee bis zur Produktion nachhaltiger Bio-Baumwolle und wie die Marke Naturaline von Coop wesentlich zum Erfolg beitrug.

Für ein gutes Gefühl

Diese Transparenz, die den gesamten Produktionsprozess offenlegt, führt zu mehr Verständnis und zu mehr Vertrauen. Wer nachverfolgen kann, woher sein Kleidungsstück kommt, unter welchen Umständen es produziert wurde, wie viel Arbeit darin steckt, bringt ihm automatisch mehr Wertschätzung entgegen. Dies sorgt auch beim Tragen für ein gutes Gefühl.

Dieser Artikel entstand mit Unterstützung der Coop-Nachhaltigkeitsinitiative «Taten statt Worte». Mit der Einführung der Eigenmarke Naturaline für Textilien gehört Coop zu den Pionieren, die in den 1990er-Jahren Kleider aus Bio-Baumwolle ins Sortiment aufnahmen. Coop Naturaline gehört heute zu jenen Eigenmarken mit den höchsten Standards. Die Menschen profitieren von Ausbildung und Beratung, einer Bio-Prämie sowie einer Abnahmegarantie. Dank der Partnerschaft mit bioRe wurde die Basis geschaffen, dass indische und tansanische Bauernfamilien ihre Baumwolle biologisch und CO2-neutral produzieren und zu fairen Preisen verkaufen können.

Nachhaltigleben
Giftiger Used-Look: Auch für teure Jeans leiden Arbeiter

Giftiger Used-Look: Auch für teure Jeans leiden Arbeiter

Es geht auch Bio: Leder gerben ohne Mensch und Umwelt zu schaden

Es geht auch Bio: Leder gerben ohne Mensch und Umwelt zu schaden

Spitzenwechsel beim Bauernverband: Der neue Präsident ist Biobauer!

Spitzenwechsel beim Bauernverband: Der neue Präsident ist Biobauer!