Schweizer Models engagieren sich mit «Tattoos gegen Pelz»

Für die Kampagne «Tattoos gegen Pelz» konnte der Schweizer Tierschutz auch die Models Kerstin Cook und Liza Andrea Kuster gewinnen. Mit freizügigen Fotos machen sie ihrem Pelz-Frust Luft und rufen dazu auf, keine Kleidung mit Echtpelz zu kaufen oder zu tragen.

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Tattoos gegen Pelz: Schweizer Models engagieren sich gegen Pelz

Kerstin Cook engagiert sich aktiv gegen Pelze. Foto: Schweizer Tierschutz STS

Pelze scheinen aktuell auch bei Jungen wieder voll im Trend zu liegen. Umso stärker ist es dem Schweizer Tierschutz (STS) ein Bedürfnis, gegen Pelz mobil zu machen. Mit der Ex-Miss-Schweiz Kerstin Cook, der ehemaligen Miss Earth Liza Andrea Kuster und dem Schweizer Model Jasmin Brunner hat die Tierschutzorganisation gleich drei prominente Gesichter – oder vielmehr Körper – für die pelzfrei-Kampagne gewinnen können. Auf freizügigen Fotos bekennen sie «Ich trage lieber Tattoo als Pelz», wobei es sich hier um abwaschbare Rubbeltattoos handelt.

Kerstin Cook wirbt bereits zum dritten Mal für den Tierschutz und zeigt sich gegenüber 20min.ch angesichts des Comebacks von Pelz besorgt: «Ich kann nicht mitansehen, wie unschuldige Tiere gequält werden, schlecht gehalten und ihnen lebend die Haut abgezogen wird».

Dass man jedoch auch durch den Kauf von angeblichem Kunstpelz ungewollt zum Echtpelz-Träger werden kann, zeigen die aktuellen Fälle von Pelz an Schuhen und Katzenfell-Bommeln an Mützen. Deswegen raten Tierschützer zum radikalen Verzicht auf Fell-Kleidung.

Quelle: 20min.ch, tierschutz.com; Text: Petra Zölle