Kofi Ansah: Produktion von Bio-Baumwolle fördern

Kofi Ansah ist wohl der bekannteste Modedesigner Afrikas. Für seine kreativen Kollektionen benutzt er wenn möglich Bio-Baumwolle. Das bestehende Angebot ist allerdings klein. Dies zu ändern bedarf ein Umdenken bei staatlichen Subventionen und bei den Konsumenten.

Kofi Ansah
Modeschöpfer Kofi Ansah, Fotoquelle: NATUR-Magazin
  • 0
  • 0

Für seine Kreationen lässt sich Kofi Ansah vom alltäglichen Leben Afrikas inspirieren und setzt dieses künstlerisch in seinen Kleidern um. Dabei arbeitet er immer wenn möglich mit Bio-Baumwolle.

Bio-Baumwolle ist für Kofi Ansah etwas typisch Afrikanisches. In seinem Berufsleben war er viel in Europa und Amerika unterwegs und kam dabei mit verschiedensten Stoffen in Berührung und verarbeitete sie. Als der Ghanaer wieder in seine Heimat zurückkehrte, wollte er mit etwas Einheimischen arbeiten, er entschied sich für Bio-Baumwolle.

Doch mit Bio-Baumwolle zu arbeiten, ist gar nicht so einfach, weil noch kein grosses Angebot besteht. «Solange die reichen Länder die Subventionen für ihren Baumwollanbau beibehalten und die Konsumenten nicht vermehrt nach Bio-Baumwolle fragen, wird sich daran auch nichts ändern.», meint Kofi Ansah.

Doch nicht nur aus Rücksicht zur Umwelt ist Kofi Ansah gegen die gängige HighTech-Produktion von Baumwolle. Er sieht für die Modebranche ein grosses Potenzial in der Herstellung von Bio-Baumwolle. Diese könnte in den unteren Gesellschaftsschichten von ärmeren Ländern neue Arbeitsplätze schaffen.

Quelle: NATUR-Magazin, Text: Marco Stocker

Bio-Labels in der Schweiz: Tipps und Infos

Bio-Labels in der Schweiz: Tipps und Infos

Rezepte für eine gesunde und nachhaltige Ernährung

Rezepte für eine gesunde und nachhaltige Ernährung

So viel Natürliches steckt wirklich in Naturkosmetik

So viel Natürliches steckt wirklich in Naturkosmetik