Sommermode 2013: Es wird wieder bunt und luftig

Nach dem launischen Wetter des letzten Sommers hofft man in der nächsten Modesaison auf Sonne pur: Drucke, starke Farben und Transparenz sah man auf den Laufstegen der Fashion Week Berlin. Die Mode Trends 2013 kommen bald als Frühlings- und Sommermode in Schweizer Läden.

Der neue Nachhaltigkeitsgedanke: Zeitloses Design und gute Qualität sorgen dafür, dass Mode nicht all halbes Jahr wieder ersetzt werden muss.
Der neue Nachhaltigkeitsgedanke: Zeitloses Design und gute Qualität sorgen dafür, dass Mode nicht all halbes Jahr wieder ersetzt werden muss. Foto: © Inspiring
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Bei der 11. Fashion Week konnte es den Besuchern schon mal heiß und kalt werden. Das lag  jedoch weniger an den gezeigten Mode Trends. Vielmehr wechselten sich praller Sonnenschein und lautstarke Gewitter über den Dächern der Metropole ab. Das verhagelte weder die Laune der Fashionfans noch der Designer und Einkäufer. Sie bekamen eine überaus tragbar-kreative Frühling/ Sommermode 2013 präsentiert. Der nächste Mode Trend könnte auch heissen: «Was Kunden tragen wollen». So sind Prints weiterhin beliebt – ob in 3-D, im Ethnostil als florale Muster, in abstrakten Formen oder in Neon. Die dominierenden Modefarben werden Rot, Gelb, Türkis, Orange, Nude, Weiss sowie ein wenig Mint. Im Fokus lagen frische Farben und das in allen Abstufungen. Ein frischer Farbwind weht somit durch den Modesommer 2013!  Dazu passen auch die Materialien. Viele Kleidungsstücke sind transparent oder aus Satin geschneidert. Fehlt also nur noch das sonnige Sommerwetter im nächsten Jahr um dann die neuen Blusen, Kleider und Hosen tatsächlich tragen zu können!

 

Der Modesommer 2013 wird bunt!

Der Modesommer 2013 wird bunt! Foto: © Inspiring

Mode Trends 2013

Man konnte auf den Laufstegen noch weitere Mode Trends ausmachen. Als nächstes Motto gilt «weniger ist mehr». Asymmetrische Schnitte in Form von One-Shoulder-Oberteilen und Kleidern sind im nächsten Frühjahr und Sommer angesagt. Auch hochgeschlitzte Kleider gaben häufig den Blick auf Modelbeine frei. Darüber hinaus schlagen viele Designer einen kompletten Look in nur einer Farbe vor. Wer allerdings ein rotes Oberteil und eine gleichfarbige Hose kombiniert, sollte zu dezentem Make up und Accessoires greifen. Knalliger wird es, wenn man das Outfit mit silberglänzenden Teilen aufwertet. Etwas gewöhnungsbedürftiger sind wohl die Anzüge aus stark gemusterten Stoffen. Dieser Trend sowie die bauchfreie Mode werden nicht unbedingt den Geschmack aller Kunden entsprechen. Man muss auch nicht alle Trends mitmachen, denn die neue Sommermode ist so vielfältig, dass für jeden etwas dabei ist.

Nachhaltigkeit: Mehr Biomode auf den Laufstegen

Obwohl man es nicht unbedingt bei dieser Fashion Week in Berlin vermutet, kommt es langsam zu einem Umdenken in der Modewelt. Nachhaltigkeit gewinnt sowohl bei der breiten Masse als auch bei den Designern immer mehr Anhänger. In den Augen vieler sollten Kleidungsstücke so gefertigt sein, dass diese auch mehrere Jahre gefallen und getragen werden können. Ganz anders war es noch zu Lebzeiten von Oscar Wilde. Der Schriftsteller meinte: «Die Mode ist so hässlich, dass man sie alle sechs Monate ändern muss.»

Zeitloses Design, klassische Schnitte und gute Qualität bringen daher Abhilfe. Doch die meisten Kunden wollen mehr. Sie interessieren sich nicht für Marken, sondern für Teile, die nicht von der Stange kommen und die daher nicht überall getragen werden. Dies macht sich beispielsweise die Messe «Toast and Jam» zu Eigen. Hier finden stilsichere Individualisten gut erhaltene Vintage-Kleidung aus allen möglichen Jahrzehnten. Ein anderer Weg von Nachhaltigkeit...