Fair produzierte Mode von Rösch: Transparent von Anbau bis Verkauf

Gerhard Rösch hat als erster Konzern eine fair produzierte Mode-Kollektion auf den Markt gebracht, deren Produktionsschritte vollkommen transparent sind. Damit unterstützt er die Verbesserung der Lebensbedingungen von Baumwollbauern in Afrika.

Fairtrade Mode: Baumwolle aus transparenter Produktion
Baumwolle aus fairer, transparenter Produktion © PeteMuller / iStock / Thinkstockphotos
  • 0
  • 0

Heutzutage interessiert es immer mehr Konsumenten, wie und wo ihre Kleidung hergestellt wurde. Häufig geht es dabei nicht um den Preis, sondern um die Gewissheit, dass die Kleidung aus umweltschonender und sozial gerechter Produktion stammt. Das schwäbische Unternehmen Rösch hat sich dies zu Herzen genommen und die erste nachhaltige Modekollektion entworfen, die bis auf ihr Baumwoll-Anbaugebiet in Afrika zurückverfolgt werden kann.

Rösch verwendet für seine Nachtwäsche-Kollektion ausschliesslich Baumwolle von Cotton made in Africa (CmiA), einer Initiative der Aid-by-Trade Foundation. Um den CmiA-Standards gerecht zu werden und ein entsprechendes Label zu erhalten, muss jeder Produktionsschritt klar definiert und die Baumwolle jeweils separat gelagert werden. Das Ziel von CmiA ist es, afrikanischen Baumwollbauern moderne, effiziente und umweltschonende Anbaumethoden zu vermitteln, damit sie dadurch eine erfolgreiche Ernte und mehr Umsatz erzielen. Bisher konnten dadurch die Lebensbedingungen von über 435‘000 Baumwollbauern und ihren Familien verbessert werden. 


Quellen: cotton-made-in-africa.com, gerhard-roesch.de, greenfashion.net
Autor: Cristina Bürgi

PET-Verwertung: Zahlen zeigen erfreuliche Bilanz

PET-Verwertung: Zahlen zeigen erfreuliche Bilanz

Studie zeigt: Weiterhin Giftstoffe in Marken-Kleidung

Studie zeigt: Weiterhin Giftstoffe in Marken-Kleidung

Studie der ETH Zürich: Atomausstieg ist machbar

Studie der ETH Zürich: Atomausstieg ist machbar