Unsere Lieblingsmodelabels für den Frühling

Fair, stylisch, nachhaltig: Wir zeigen unsere 11 Lieblingsmodelabels für den Frühling und geben Tipps, wie Sie umweltfreundlicher Fashion shoppen.

Fair Fashion Schweiz: Die 11 Lieblingslabels der Redaktion
Foto: © zVg TGIFW / ZRCL / SANIKAI
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Immer mehr Modelabels in der Schweiz setzen auf faire und nachhaltige Mode. Ihre Designs sind frisch und individuell, mal klassisch, mal frech, und sie machen definitiv Lust auf Fair Fashion.

1. «TGIFW» punktet mit minimalistischen Designs

Das Label TGIFW (Thank God It’s Fair Wear) bietet chice Mode und Accessoires für Frauen. Die minimalistischen, modernen Designs stammen von Schweizer Jungdesignerinnen. Produziert werden die Stücke per Handarbeit und unter fairen Bedingungen in Nepal aus Naturstoffen wie Bio-Baumwolle, Bambus, Hanf oder Leinen. Ausgefallen: Das Label hat auch handgeknüpfte Teppiche im Sortiment.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Edle Stücke bei «SANIKAI»

Das Label Sanikai bietet edle und qualitativ hochwertige vegane Mode für Frauen. Gegründet wurde das Label 2015 in Zürich von Sanaz und Kai Wasser. Die beiden legen grossen Wert auf Ethik und Nachhaltigkeit. Alle Kleidungsstücke werden von Hand in einem Nähstudio in Lugano aus Natur- oder Recyclingmaterialien produziert. Kaufen können Sie die Mode in ausgewählten Shops oder online.

Fair Fashion Schweiz: Die 11 Lieblingslabels der Redaktion für den Frühling: SANIKAI

Foto: © zVg SANIKAI

3. Coole Streetwear bei «ZRCL»

Das junge Label ZRCL (Circle) aus der Innenschweiz bietet coole Streetwear für Männer und Frauen mit einzigartigen Designs, die zusammen mit Künstlern erarbeitet werden. Produziert wird zu 100 Prozent mit biologischer Baumwolle aus Indien und Tansania unter fairen und umweltfreundlichen Bedingungen. Keine Geheimnisse: Jeder Käufer kann die gesamte Produktionskette seines Kleidungsstückes per Nummer zurückverfolgen. Zu kaufen gibt’s die Mode bei Partnern schweizweit oder online.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Perfekt sitzende Jeans & Hosen bei «SELFNATION»

Bei Selfnation finden Sie Jeanshosen, chice Chinos  oder Shorts für Männer und Frauen in verschiedenen Stils. Das coole daran: Sie können jedes Detail Ihrer Hose selber im «Online-Studio» zusammenstellen, etwa das Material, den Bund oder die Farbe. Das Jeansmodell «Zero Waste Selvedge» wird ausserdem zum Teil aus Recycling-Materialien hergestellt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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5. Ganz nach dem Motto «tree by tree»

Beim jungen Label Nikin finden Sie coole Käppi, Hoodies und T-Shirts, aber auch praktische Edelstahltrinkflaschen – alle versehen mit dem stylischen Baum-Logo des Labels. Denn Nikin produziert nachhaltig und ökologisch unter dem Motto «tree by tree» und lässt für jedes verkaufte Produkt einen Baum an einem Ort pflanzen, wo Waldstücke wegen Abholzung oder Naturkatastrophen verschwunden sind. Zu kaufen gibt’s die Produkte online.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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6. Mit «erfolg» zu chicen Shirts und Strickwaren

Das Label Erfolg produziert lässige Shirts und chice Strickwaren für Männer und Frauen in der eigenen Manufaktur im Thurgau. Das Unternehmen setzt dabei auf nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle, Schweizer Leinen oder biologisch kontrollierte Merinowolle. Die zeitlosen, prägnanten aber schlichten Designs entwickelt ein Team in Basel. Zu kaufen gibt’s die Mode in Shops in Basel, Zürich, Bern, am Produktionsort in Bichelsee oder im Onlineshop.

Fair Fashion Schweiz: Schweizer Label «erfolg»

Foto: © erfolg label AG

 

7. «Jungle Folk»: Zeitlose Frauenmode

Inspiriert von den Landschaften und Menschen Kolumbiens gründete die Designerin Pauline Treis das Label Jungle Folk, welches zeitlose und minimalistische Designs für Frauen bietet. Hergestellt werden die Kleidungsstücke in enger Zusammenarbeit mit Handwerkerinnen und Näherinnen in Kolumbien und Peru, denen so ein fairer Lohn ermöglicht wird. Für die Kleidung arbeitet das Unternehmen ausschliesslich mit nachhaltigen Materialien, für die Accessoires werden Recycling- und Naturmaterialien verwendet. Erhältlich bei ausgewählten Partnern in der Schweiz und online.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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8. Slow Fashion bei «etris»

Bei Etris finden Sie moderne und chice Mode für Frauen und Männer – designt in Bern und hergestellt in Lugano. Dafür verwendet das Unternehmen ausschliesslich nachhaltige und fair gehandelte Materialien. Zu kaufen gibt’s die Kleidungsstücke im Onlineshop oder im Showroom in Bern. Das coole: Ist Ihre gewünschte Grösse nicht verfügbar, wird diese exklusiv für Sie produziert. So verhindert Etris eine Überschussproduktion.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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9. Kompostierbare Mode bei «FREITAG»

Wer kennt nicht die coolen Upcycling-Taschen aus alten LKW-Planen vom Schweizer Label Freitag. Was viele nicht wissen: Freitag bietet auch eine kleine Auswahl an fairer und nachhaltiger Kleidung für Männer und Frauen – von stylischen Jacken über trendige Hosen bis zu coolen Shirts. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit sind alle Shirts und Hosen kompostierbar.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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10. Jeans für jeden Geschmack bei «Fairjeans»

Das Label Fairjeans bietet fair produzierte, robuste Bio-Jeanshosen für Männer und Frauen für jeden Geschmack – von «Slim Navy» bis «Regular Black».  Sowohl Weite als auch Länge können Sie bei der Bestellung angeben, oder Sie probieren die Hose einfach direkt bei einem der Verkaufspartner. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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11. Faire Outdoorbekleidung bei «ROTAUF»

Wenn Sie hochwertige und fair produzierte Outdoorbekleidung für Männer und Frauen suchen, sind sie bei Rotauf genau richtig. Das Label produziert seine Kleidung komplett CO2-neutral und ohne umweltschädliche Chemikalien in der Schweiz, bevorzugt mit Rohmaterialien ebenfalls aus der Schweiz. Auch cool: Hat Ihre Hose oder Jacke beim Klettern oder durch den Sturz vom Bike einen Kratzer abgekriegt, bringt der Reparaturservice sie wieder auf Vordermann.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Tipps aus der Redaktion

So leben Ihre Kleider besonders lange

  • Kleider vor dem Waschen auf links drehen.
  • Jeans am besten nur in kaltem Wasser von Hand waschen, wenn sie nicht allzu dreckig ist, oder einfach nur für einige Zeit in den Gefrierschrank legen, um Gerüche loszuwerden.
  • Bilden sich durch das Waschen Knötchen und Fusseln, diese einfach mit einem Rasierer entfernen.

Hier finden Sie weitere Tipps, wie Sie Kleider beim Waschen schonen.

Wenn Sie den Kleiderschrank ausmisten

  • Freunde und Bekannte fragen, ob sie die Kleider «erben» wollen – so kann es zu einer coolen Tauschparty kommen.
  • Kleider in einen Secondhandshop bringen, wo ein neuer Besitzer für sie gesucht wird.
  • Ist ein Kleidungsstück zu kaputt für die Altkleidersammlung, daraus Lappen machen oder etwas Cooles upcyceln.

Wenn Sie shoppen gehen

  • Auf eine nachhaltige und faire Produktion der Kleider achten – diese App kann dabei helfen.
  • Statt das gewünschte Kleidungsstück sofort zu kaufen, es auf die Seite legen lassen und sich den Kauf nochmals überlegen, um Fehlkäufe zu vermeiden.
  • In Secondhandshops zum Beispiel in Bern oder Zürich, auf dem Flohmarkt, in Online-Secondhandshops oder bei Ricardo stöbern gehen – dort findet sich Cooles aus zweiter Hand.

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