Biomode von Inspiring

Biomode von Inspiring überzeugt mit frischen Farben

Neue Stoffe und frische Farben bestimmen den Sommer 2013. Foto: © Inspiring

Anfang diesen Jahres entwickelten die Bekleidungsgestalterin Jalaja Blauel und Marianne Mondgenast gemeinsam das Label «Inspiring». Sie zeigen auf der Ethical Fashion Show eine erste Auswahl ihrer Kollektion. Trotz Startschwierigkeiten fanden sie Stofflieferanten und stellten die Sommermode in Rekordzeit fertig. Inspiring bietet sportlich-elegante und schmal geschnittene Blusen, Hosen, Röcke, Shirts und Kleider für die Frau von nebenan. Dazu nutzen die Designerinnen verschiedene Materialien, wie beispielsweise zertifizierte Biobaumwolle aus der Türkei. Hinzu kommen indische Wildseide und Flying Silk, die Frauen eines indischen Projektes weben. Neuartig sind die umweltfreundlichen Hightech-Stoffe aus Baumwolle, Polyamid, Elasthan und Cellulosefasern, die einen eingearbeiteten UV-Schutz haben. Bisher gibt es in der Schweiz nur wenige Anbieter, deren Kleidung auch vor Sonne schützt.

Inspiring zeigt neue Biomode mit multiplen Funktionen.

Die neue Biomode von Inspiring kann multiple Funktionen erfüllen. Foto: © Kerstin Borowiak

Immer wieder bleiben Besucher bei demCape am Eingang des Messestandes stehen. Es ist das letzte Teil, das noch kurz vor der Fashion Week entstand. Der universelle Schnitt erlaubt, es als Mantel anzuziehen, sich darunter am Strand umzuziehen oder es sogar als Sitztuch zu nutzen. Diese Veränderbarkeit nennt das Label «Stylechange». So wird beispielsweise aus einem Rock eine Hose oder man zieht die Teile in unterschiedlichen Schichten übereinander. Als nächstes sucht Inspiring eine feste Produktionsstätte und ab Herbst wird an der neuen Winterkollektion gearbeitet. Die Mode ist über den Onlineshop und über den Fachhandel erhältlich.

Grüne Mode verfolgt einen eigenen Stil und weniger saisonalen Trends. Was jedoch viele Labels verbindet: Die Designer versuchen, zeitlose und qualitativ hochwertige Kleidung zu produzieren. Diese soll nicht nur langlebig, sondern auch durch wenige Handgriffe vielseitig und veränderbar sein.

Netzwerk Faire Mode

In der Schweiz gibt es bereits nachhaltig produzierte Mode. Verbraucher die Green Fashion einkaufen wollen, finden diese jedoch eher auf Umwegen oder nach langer Suche. Um den Einkauf zu vereinfachen, gründete sich das Netzwerk Faire Mode. Es entsteht zu Zeit eine Onlineplattform, auf der Konsumenten ab Anfang 2013 nach nachhaltiger Bekleidung suchen können. Zudem informiert das Netzwerk über soziale und ökologische Standards bei Modefirmen, über die Bemühungen der kleineren und mittleren Unternehmen und wo man die Mode im deutschsprachigen Raum kaufen kann. Ziel ist es, die Modeindustrie nachhaltiger werden zu lassen und Konsumenten dabei zu helfen, faire Mode zu kaufen. Die Initiatorin Katharina Wehrli kam als interessierte Verbraucherin auf den späteren Mitbegründer Mark Starmanns zu, der an der Uni Zürich Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung in der Modeindustrie forschte. (www.netzwerkfairemode.com)

 

Quellen: Sarah Reinhard, Laure Paschoud, Inspiring, Netzwerk Faire Mode, Green Fashion & Ethical Fashion Katalog, Wikipedia

Text: Kerstin Borowiak

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