Ab in den Laden! Wo Sie Bio-Unterwäsche kaufen können

Schöne Bio-Unterwäsche mit Borten

Noch nachhaltiger: Die Spitze dieser Bio-Unterwäsche ist aus recycelter Baumwolle. Foto: © Waschbär

Bequeme Basics mit Fairtrade-Siegel oder aus Bio-Baumwolle finden Mann und Frau in Onlineshops der Caritas, Helvetas, Switcher, Hessnatur, Waschbär,
H & M, oder Sawaco. Speziell Schweizer Männer können sich zudem mit nachhaltiger Unterwäsche von Paul Kehl, Migros oder Manor einkleiden.

Bio-Dessous im Angebot

Sie wollen nicht immer bloss Panties oder schmucklose BHs tragen? Wenn Ihnen Bio-Dessous vorschweben, dann müssen Sie oftmals in Onlineshops stöbern. Sehr bekannt ist inzwischen das englische Label Luva Huva. Das übersichtliche Londoner Team fertigt verspielte Teile aus zertifizierter Bio-Baumwolle, Soja, Hanf, Bambus und recycelten Fasern. Alle Bio-Dessous sind in Handarbeit gefertigt.

Das eingangs erwähnte Label Enamore ist für sexy-provokante Bio-Unterwäsche bekannt. Der Shop bietet jedoch in der neuen Kollektion eher bequeme und gut geschnittene Dessous an.

Das französische Label Peau Ethique achtet bei seinen Bio-Dessous auf die Einhaltung ethischer Standards – so wie es der Name bereits vermuten lässt. Sie unterstützen mit dem Kauf von sexy Höschen oder Hemdchen unter anderem Projekte in Entwicklungsländern.
 
Babygod produziert ausschliesslich für «ihn». Das englische Label schneidert aus fair gehandelter Bio-Baumwolle unkonventionelle Unterwäsche.

Worauf sollte ich beim Kauf von Bio-Unterwäsche achten?

  • Schauen Sie auf das eingenähte Textil-Gütesiegel. Sie finden oft das internationale Global Organic Textile Standard (GOTS). Weitere Labels können sein: Baumwollen aus kontrolliert biologischem Anbau (k.b.A.), Bio-Seide (k.b.T.) oder bioRe-Baumwolle. Ferner gibt es auch Eigenmarken wie Switcher, die zertifizierte Naturmaterialien verwenden.
  • Um fair gehandelte Produkte zu kaufen, können Sie auf das Schweizer Label Max Havelaar achten.
  • Wenn Sie bei Schweizer Modemachern kaufen, finden Sie häufig keine Labels, obwohl diese auf zertifizierte Naturmaterialien und soziale Produktionsbedingungen Wert legen. Dann informieren Sie sich im Internet oder fragen Sie im Laden aus welchen Materialien die Lingerie besteht oder wo diese produziert wurde.
  • Viele Onlineshops stellen die Dessous-Label vor. Sie erfahren mehr darüber mittels der Selbstdarstellung im Internet oder über Blogs oder Informationen, die das «Netzwerk faire Mode», die «Erklärung von Bern» oder «CI Romero» bereit stellen.

Linktipps

Hier gibt es eine Übersicht verschiedener Designer und Labels für Bio-Unterwäsche.

Bio-Dessous auf dem Catwalk können Sie in diesem Video bewundern.

 

Quelle: Max Havelaar,  world-of-eco-fashion.de, Netzwerk faire Mode, hessnatur, waschbär, innovations-report.de, blick.ch, eco-kleidung.com, Luva huva, Babygod, Enamore, Peau Ethique, Frau Toebben

Text: Kerstin Borowiak