Velos für Afrika: Ökologische und soziale Nachhaltigkeit

Das Projekt Velos für Afrika sammelt in der Schweiz alte Fahrräder, recycelt sie und verschifft sie nach Afrika. Somit wird die CO2-neutrale Mobilität gefördert und es entstehen Arbeitsplätze in der Schweiz und Afrika.

Velos für Afrika
Velos für Afrika mit ihrer Aktion an der NATUR 2011 , Foto: Natur Messe Basel
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Velos für Afrika ist ein Projekt, das es bereits seit 1993 gibt. Inzwischen wurde auch schon einiges geleistet. Über die ganze Schweiz verteilt existiert ein Netz an permanenten Sammelstellen, die ausgemusterte Fahrräder entgegen nehmen. Durch diese fixen Standorte und regelmässige Aktionen mit Fachhändlern, Velobörsen oder auch Gemeinden kommen jährlich etwa 7000 Fahrräder zusammen.

Die alten Fahrräder, egal in welchem Zustand sie sind, kommen dann in die Velo-Recyclingwerkstatt Gump- und Drahtesel in Liebefeld. Kaputte Velos werden wenn möglich wieder hergerichtet, ansonsten werden sie auseinander genommen und dienen als Ersatzteile. In der Recyclingwerkstatt sind viel Erwerbslose tätig, die mit einer kleinen Ausbildung, der Arbeit und dem dazugehörigen Coaching wieder auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollen.

Die Velos und Ersatzteile werden danach im Container nach Afrika verschifft und Velowerkstätten zur Verfügung gestellt. Dadurch entstehen neue Arbeitsstellen in den Bereichen Veloreparatur, -montage und -vertrieb. Das Engagement von Velos für Afrika fördert damit neben der ökologischen, auch die soziale Nachhaltigkeit.

Lassen Sie Ihr altes Fahrrad also nicht in der Garage verrosten und spenden Sie es an Velos für Afrika. Dazu muss es nicht zwingend an einer der permanenten Sammelstellen vorbei gebracht werden. Denn die SBB übernimmt gratis den Transport in die Recyclingwerkstatt von Gump- und Drahtesel.

An der NATUR 2011, der jährlichen Messe für Nachhaltigkeit in Basel, präsentierte sich das Projekt Velos für Afrika auf dem «Markt der Zukunft». Zusammen mit 14 weiteren jungen Einzelpersonen, Organisationen sowie Start-Up-Unternehmen konnten es sich dort der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Weitere Informationen zum Projekt Velos für Afrika und finden Sie unter www.velosfuerafrika.ch

Quelle: www.velosfuerafriak.ch, Text: Marco Stocker

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