Die Jungfirma Pnööö recycelt alte Veloschläuche

Aus Abfall wird Design. Dazu haben fünf Gymnasiasten die Jungfirma Pnööö gegründet. Sie recyceln alte Veloschläuche, indem sie daraus urbane Etuis für Stifte und Handys herstellen. Mit ihrer umweltfreundlichen Geschäftsidee haben sie Erfolg und sogar schon einen internationalen Preis gewonnen.

Jungfirma Pnööö
Pnööö mit ihrem Stand am «Markt der Zukunft», Foto: Natur Messe Basel
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Begonnen hat alles noch zur Schulzeit. Fünf Maturanden aus Oerlikon tun sich zusammen, um eine Firma zu gründen. Ökologisch soll sie sein, aber auch ökonomisch. Eine Geschäftsidee ist schnell gefunden. Aus alten Veloreifen sollen Etuis für Stifte und Handys hergestellt werden. So lautet der Firmenname dann auch Pnööö. Die drei Ö’s im Namen stehen für ökologisch, ökonomisch und Oerlikon.

Das Material für ihre Produkte beziehen die Jungunternehmer von verschiedenen Fahrradgeschäften in der Stadt Zürich. Die gebrauchten Velopneus werden dann in der Behindertenwerkstatt Pigna zu handgefertigten Etuis verarbeitet. Somit ist jede Hülle ein Unikat. Neben dem urbanen Style, überzeugt auch das Material der Produkte. Die Schläuche sind robust und wasserabstossend. Leert im Stiftetui also ein Fülli oder der Inhalt des Bleistiftspitzers aus, so kann der Schlauch ohne zurückbleibende Spuren geputzt werden.

Pnööö, im September 2009 gegründet, gilt als vielversprechendes Unternehmen. Die Oerliker haben letztes Jahr den Preis für das beste Europäische Jungunternehmen gewonnen, welcher von internationalen Geschäftsleuten vergeben wird.

Kürzlich zeigten Pnööö ihre Produkte an der NATUR 2011. Die NATUR ist die jährliche Messe für Nachhaltigkeit in Basel. Das Jungunternehmen Pnööö präsentierte sich auf dem «Markt der Zukunft». Zusammen mit 14 weiteren jungen Einzelpersonen, Organisationen sowie Start-Up-Unternehmen konnten Sie dort ihre zukunftsweisenden Projekte der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Weitere Informationen zum Jungunternehmen Pnööö finden sie unter www.pnööö.ch

Quelle: www.pnööö.ch, Text: Marco Stocker