Elektroautos 2019: 13 Highlights des Jahres

Elektroautos 2019: Mehr PS, mehr Reichweite und starke Designs. Diese 13 Elektroautos kommen bald auf den Schweizer Markt.

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Kann man auch querparken: Der zweisitzige Microlino

Verkaufsschlager aus der Schweiz

Ein Verkaufsschlager könnte der kleine Microlino des Küsnachter Herstellers Micro Mobility Systems AG werden. Das zweisitzige Elektroauto im Retro-Look bietet 120 – 215 Kilometer Reichweite und eine mit 90 Km/h für das urbane Umfeld ausreichende Höchstgeschwindigkeit.

Auch interessant ist die Tatsache, dass man den 2,4 Meter kurzen Microlino querparken kann und dass sein Preis bei rund 15‘000 Franken liegen wird. Mehr zum Microlino und andere kleine Elektroautos, die es bereits zu kaufen gibt, erfahren Sie hier. 

Foto: © Microlino AG

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Mehr Reichweite der Elektroautos

Unter den Elektroautos, die 2019 auf den Markt kommen, gibt es einige, die laut Herstellern eine Reichweite zwischen 400 bis 600 Kilometer erreichen sollen.

Die Reichweite eines Fahrzeugs mit vollständig geladener Batterie hängt vom Hersteller der Batterie ab. Je grösser die Fassungskraft einer Batterie, desto höher ist theoretisch die Reichweite, laut dem «Schaufenster Elektromobilität».Elektroautos 2019 mit viel PS unterwegs

Unter den neuen Elektrofahrzeugen gibt es den ein oder anderen sportlichen Flitzer, der mit stattlichen 400 bis 470 PS ausgestattet ist. Aber auch mehr alltagstaugliche Elektroautos mit 170 PS und wendige Stadtautos mit 130 PS stehen ab 2019 im Angebot.

Fahrstil bei Elektroautos entscheidend

Wie bei herkömmlichen Benzinern sollte sich ein Fahrer eines E-Auto immer  überlegen, wie er fahren will. Denn bei erhöhter Geschwindigkeit steigt der Stromverbrauch, was folglich die Reichweite vermindert. Aber auch andere Faktoren wie zum Beispiel die Grösse des Fahrzeugs, die Ladung, das Gelände oder die Fahrweise beeinflussen die Reichweite.

Der TCS hat 3 Elektroautos auf ihre Reichweite getestet, nämlich ein Renault Zoe, ein Nissan Leaf und ein Opel Ampera-e. Dabei kam heraus, dass unter den angewendeten Bedingungen ungefähr 58 Prozent der angegebenen Reichweite des Herstellers gefahren werden kann. 

Vollladung einer Batterie

Heutzutage gibt es für Besitzer von Elektrofahrzeugen bereits unzählige Möglichkeiten, ihr Auto an öffentlichen E-Tankstellen oder privaten Orten aufzuladen.

Laut dem Elektrizitätswerk des Kantons Zürich (EKZ) dauert die Vollladung eines Fahrzeugs an einer E-Tankstelle 4 bis 8 Stunden. An sogenannten «Schnellladestationen» kann 80 Prozent der Batterie sogar in ca. 30 Minuten aufgeladen werden. Der Fahrer kann zwischen EKZ Mixstrom oder EKZ Naturstrom wählen.

Verbrennungsmotor vs. Elektromotor

Ein Elektroauto ist beim Kauf zurzeit teurer als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, was an den noch sehr teuren Batterien liegt. Laut der «Auto Umweltliste» sind dafür aber die Unterhaltungskosten beim Elektroauto tiefer, da es allgemein weniger Verschleissteile gibt und man keine Abgaswartung benötigt. 

Obwohl das Elektroauto an sich keine Abgase produziert, bedeutend das nicht, dass es automatisch umweltfreundlicher ist als der Benzin-Motor. Es kommt darauf an, wie der benötigte Strom produziert wurde.

Gemäss Auto Umweltliste «verursacht der hohe Anteil an Atomstrom im Schweizer Strommix auch grosse Mengen an hochradioaktiven Abfällen». Elektro-Fahrzeuge sind jedoch umweltschonender als Benzin- und Dieselfahrzeuge, wenn sie mit erneuerbaren Energien betrieben werden und wenn sie genügend ausgelastet sind.

Der Bund fördert Elektrofahrzeuge

Die Automobilbranche hat einen grossen Einfluss auf die vom Bund gesetzten «Energie- und Klimaziele». Dabei es geht darum, in der Schweiz den durchschnittlichen CO2-Verbrauch pro Personenwagen ab 2020 zu senken: Nämlich von den heute durchschnittlichen 130 Gramm pro Kilometer auf 95 Gramm.

Um dies zu erreichen, soll gemäss Bund der Anteil an Elektrofahrzeugen bei Neuzulassungen in der Schweiz bis 2022 auf 15 Prozent erhöht werden. Heute sind es lediglich 2,7 Prozent.

Mehr Ladestationen für Elektroautos in der Schweiz

Zum Anreiz soll die Infrastruktur der Ladestationen ausgebaut und gute Rahmenbedingungen wie der Verzicht auf die Automobilsteuer geschaffen werden. Gemeinden, Unternehmen und die Bevölkerung sollen ausserdem bestmöglich beraten und unterstützt werde, heisst es weiter. 

SUV kann 2019 auch umweltfreundlich

Beim SUV (Sport Utility Vehicle) kann man aus Umweltgründen zu Recht kritisieren, dass ein Elektrofahrzeug eine Nummer kleiner ausreichen würde. Allerdings spricht der Sportflitzer ein entsprechendes Klientel an, das dann vielleicht auf ein Elektroauto umsteigt. 

SUVs, die geländegängigen Autos in XXL-Format, gelten gemeinhin nicht gerade als umweltfreundlich. Jede Menge Pferdestärken, selten ein Gewicht von unter 2 Tonnen und damit ein wenig zeitgemässer Verbrauch für eine Leistung, die kaum ein Fahrer im Grossstadtdschungel abrufen kann. 

Das ändert sich mit den neuen Elektroautos 2019 und selbst grosse, leistungsstarke SUVs werden umweltfreundlich.

 

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann, Michelle Kägi, September 2018

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