Autosalon 2017: So cool ist umweltfreundlich Autofahren

In Genf präsentieren Autohersteller gerade ihre neusten Modelle. Darunter auch lässige Öko-Autos, vom Sportboliden und SUV, bis zum selbstfahrenden Wagen.

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Der BMW i8 Protonic Frozen bringt Design-Herzen zum Schmelzen

In leuchtend Gelb glänzt der BMW mit Plug-in-Hybridantrieb. Auf dem Autosalon 2017 präsentiert er sich passend zum Galaauftritt dazu im «engen schwarzen Korsett». Aber egal, in welchen Farben, der Sportflitzer zieht Blicke auf sich. Anders als die meisten seiner Konkurrenten in der Sportklasse, geht aber sein Verbrauch nicht durch die Decke. Mit 2,1 Liter auf 100 Kilometer ist er verhältnismässig sparsam unterwegs. Foto: © BMW

Eckdaten:

Antrieb: Hybrid
CO2 Ausstoss: 49 g/km
Reichweite: 2000 km
PS: 1000

 

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Jedes Jahr pilgern um die 700’000 Autofans an den Autosalon Genf. Dort warten Autos von 180 verschiedenen Herstellern auf die Besucher. Darunter auch so einige richtig coole Modelle mit umweltfreundlichem Antrieb.

«Grüne» Autos können immer schneller und weiter

Mit «grünem» Tank präsentieren sich am Autosalon nicht nur bekannte Marken wie Porsche oder BMW. Auf der 77‘ 365 m2 grossen Ausstellungsfläche zeigen auch kleine Unternehmen, was sie können. Dazu gehören beispielsweise Techrules Ren und nanoFlowcell – zwei Autohersteller, die Elektrosportwagen der Superlative produzieren.

Der Quant 48Volt etwa, das diesjährige Ausstellungsmodell von nanoFlowcell, beschleunigt in 2,4 Sekunden von null auf hundert. Ausserdem soll das Elektroauto laut Angaben des Herstellers bis zu 1000 Kilometer zurücklegen können, ohne an die Steckdose zu müssen.

Weniger sportlich, aber dafür mit lässigem Design und viel Komfort, zeigen sich etwa der Ipace von Jaguar oder der e-Golf. Sie greifen den Markt für Elektroautos in der Mittelklasse an, in dem sich auch der Elektro-Pionier Tesla stärker positionieren will.

Tesla verzichtet 2017 auf den Autosalon Genf

Am Autosalon ist einer der grössten Hersteller umweltfreundlicher Autos 2017 nicht vertreten. Über die Gründe des Fernbleibens kann nur spekuliert werden. Autosalon-Direktor André Hefti erklärt dazu der Handelszeitung, dass Budgetkürzungen im Marketing bei Tesla ein möglicher Grund sein könnten.

Text: Maximilian Comtesse, Quellen: Auto Salon Genf 2017, handelszeitung.ch, 21. März 2017