Mailand bezahlt Pendler fürs Velofahren

Die Metropole hat ein Stauproblem und versucht deshalb jetzt anscheinend viel, um das Velofahren in der Stadt attraktiver zu machen. Wer mit dem Rad pendelt, wird nun dafür belohnt, mit einer Pauschale pro gefahrenem Kilometer.

Mailand bezahlt Pendler fürs Velofahren
Foto: © Kichigin / iStock / ThinkStock
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Die Massen an Autos, die sich jeden Tag durch Mailands Zentrum drängen, sorgen nicht nur für lange Wartezeiten, sondern auch für jede Menge Feinstaub. Um dagegen anzukämpfen, bezahlt die Stadt nun alle, die sich mit Velo statt Auto zur Arbeit begeben.

Der staatliche Fond für nachhaltig mobile Lösungen übernimmt Bonuszahlungen von 25 Cent pro gefahrenem Kilometer Arbeitsweg. Ob die Geldprämie hoch genug ist, um wirklich einen Grossteil der Autofahrer aufs Velo zu locken, wird sich erst noch zeigen.

Wird es künftig deutlich mehr Radfahrer geben, kommt zudem ein neues Problem auf die Mailänder zu. Denn für massenhaft mehr Velofahrer müsse erst mal die nötige Infrastruktur gegeben werden, erklärt Ralph Buehler, Professor für städtische Entwicklung und Planung, von der in den USA liegenden Virginia Tech University.

Autor: Nanuschka Boleki

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