Für Sie getestet: Umweltfreundliche Elektro-Autos

Sie suchen nach einem Elektro-Auto, das möglichst umweltfreundlich und energieeffizient ist? Hier erfahren Sie mehr zu den «Top Ten» Testsiegern unter den Autos, die in Zusammenarbeit mit dem VCS geprüft wurden.

Von TopTen als das grünste Elektro-Auto bewertet: Renault Twingo.
Der Roadster ist ein sportliches und elegantes Elektroauto. Foto: © Tesla Motors
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Die Testsieger in Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz bei den von TopTen und dem VCS geprüften Elektro-Autos sind der Renault Twingo, sowie der Fiat Panda und der Fiat 500. Diese drei Modelle verfügen über die beste Ökobilanz aller getesteten Fahrzeuge. Zu den Verlierern des Tests gehören der Peugeot Ion, der Mitsubishi iMiEV und der Citroen C-Zero. Diese Elektro-Autos schnitten sowohl beim Strom-Verbrauch als auch bei der CO2-Entwicklung deutlich schlechter ab.

Die energieeffizientesten Elektro-Autos im Vergleich

 

Marke / Modell Renault Twingo Fiat Panda Fiat 500 Think City Tesla Roadster
Kaufpreis (CHF) 39980 46305 51515 46500 150000
Treibstoffkosten
für 100'000 km (CHF)
2240 2240 2240 2400 2660
Öko-Punkte 89,4 89,4 89,4 88,5 87,1
CO2 in Gramm pro km 28,4 28,4 28,4 30,5 33,8

 

 

Umweltfreundlichkeit muss jedoch nicht immer mit einem Elektro-Auto einhergehen. Wie Sie allein schon mit Ihrer eigenen Fahrweise nachhaltiger autofahren können, erfahren Sie im nachstehenden Ratgeber.

Eigenes Verhalten: Ratgeber für Sicherheit und Nachhaltigkeit

Eco-Drive®: Eco-Drive® ist die effiziente Technik für sicheres, zügiges und umweltschonendes Autofahren. Mit Eco-Drive® können Treibstoffverbrauch und Schadstoffemissionen deutlich gesenkt werden. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass Eco-Driver nach der Ausbildung auf der Strasse oder am Simulator rund 10% weniger Treibstoff verbrauchen - und dies sogar bei leicht höherem Fahrtempo. Eco-Drive® tut also nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Portemonnaie gut! Die Eco-Drive® Fahrtechnik kann in speziellen Kursen erlernt werden. Die vier goldenen Eco-Drive® Regeln:

  1. Fahren im höchstmöglichem Gang
  2. Zügig beschleunigen
  3. Früh hochschalten (bei rund 2500 Touren), spät herunterschalten
  4. Vorausschauend und gleichmässig fahren, unnötige Brems- und Schaltmanöver vermeiden

 

 

Gesundheit und Sicherheit

Gesundheit: Immer mehr Gesundheitseinschränkungen und Gesundheitsschäden lassen sich auf die individuelle motorisierte Mobilität zurückführen. Kurzfristig treten bei hoher Verkehrsbelastung vermehrt gesundheitliche Schäden wie Husten und Asthmaanfälle auf. Auch dieses Jahr werden die Ozongrenzwerte wieder massiv übertreten werden. In erster Linie kann nur die massive Reduktion der Treibstoffabgase eine Verbesserung erreichen.

Sicherheit: Obwohl die Sicherheitstechnik immer raffinierter wird, ereignen sich in der Schweiz täglich durchschnittlich über 80 Unfälle mit verletzten oder getöteten Personen Eine defensive, risikoarme Fahrweise ist absolut zentral und stellt die beste Unfallprävention dar.Für allfällige Fahrzeugemängel in der Schweiz stehen folgende Rückruf- und Mängel-Warnungs-Listen zur Verfügung:

  • www.auto-schweiz.ch -> Rubrik "Rückrufe" anklicken und Menuführung folgen
  • Download unter /www.tcs.ch

Vision Zero: Verkehr ohne Gefahr. Was will Vision Zero? Kein Mensch darf im Strassenverkehr getötet oder schwer verletzt werden! Dieser verkehrspolitische Grundsatz wurde vom Forschungsinstitut für Strassen in Schweden gesetzt und 1997 vom schwedischen Parlament bestätigt. Der neue Ansatz geht von den menschlichen Leistungsgrenzen und den möglichen Fehlern von Menschen aus. Massstab sind die verletzlichsten Verkehrsteilnehmenden. Folgerichtig muss der Strassenverkehr so gestaltet werden, dass menschliche Fehler keine schwerwiegenden Folgen haben. In der Industrie, im Bahn- und Luftverkehr gilt dies längst als selbstverständlicher Sicherheitsstandard. Nicht so im Strassenverkehr. Noch werden in der Schweiz jährlich rund 600 Tote und 6'000 Schwerverletzte als scheinbar unvermeidlicher Preis der Mobilität vielfach hingenommen. Ein konsequentes Umdenken ist deshalb überfällig.

Alternative zum eigenen Auto

Mobil - auch ohne eigenes Auto: Immer mehr Menschen entdecken die Vorteile der kombinierten Mobilität durch eine intelligente Nutzung von öffentlichem und Individualverkehr: Für lange Strecken die Bahn, für Kurzstrecken den Bus oder das Tram, das Velo oder die eigenen Füsse. Für Transporte oder Fahrten ausserhalb der Streckennetze und Fahrzeiten des öffentlichen Verkehrs bieten sich die Fahrzeuge von Mobility CarSharing oder des SBB-Angebotes an. Die Fahrzeuge können rund um die Uhr reserviert und benutzt werden. Der Jahresbeitrag bei Mobility CarSharing kostet zwischen 111 und 250 Franken. Genossenschafter bezahlen keinen Jahresbeitrag, dafür einen Anteilschein (1000 Franken) und erhalten eine Ermässigung bei der Nutzung. Abgerechnet wird nach gefahrener Distanz und reservierter Zeit.

Die Internetplattform «topten.ch» bewertet regelmässig Produkte mit wenig Energieverbrauch, einer geringen Umweltbelastung, einer sehr guten Qualität und einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Hier erfahren Sie mehr über die getesteten Elektro-Autos: www.topten.ch

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