10 Öko-Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Wie kann man sparen und gleichzeitg die Umwelt schonen? Indem man Energie und Wasser bewusst abdreht. Oft sind es nur kleine Handgriffe, die das tägliche Leben nachhaltiger gestalten. 10 einfache Öko-Tipps.

Nachhaltigkeit beginnt beim Stromsparen.
Bewusst den Strom abstellen spart Energie und ist nachhaltig. Foto: © viviamo / iStock / Thinkstock
  • 106

Öko-Tipp 1: Energie sparen im Alltag: Heizung runter im Winter

Wer den eigenen Energieverbrauch reduziert, schont die Umwelt und den eigenen Geldbeutel. Jeder Grad weniger, spart rund sechs Prozent an Heizenergie, was rund 125 Liter Heizöl entspricht. Dreht man das Thermostat von 24 Grad auf ideale 20 Grad herunter, dann zügelt man den Verbrauch um 24 Prozent! Dabei kann auch das richtige Lüftungsverhalten helfen: Denn oftmals entweicht Heizwärme ungenutzt durch ständig gekippte Fenster. So verpuffen bis zu 200 Liter Heizöl. Um im Alltag zu sparen, sollte man alle Fenster sowie Türen weit öffnen und mindestens drei Mal täglich für maximal 15 Minuten stosslüften.

Öko-Tipp 2: Sparen im Alltag: Strom aus

Im Standby, Sleep- oder Energiesparmodus laufen Netzteile und Transformatoren der Elektrogeräte weiter und verbrauchen nutzlos Strom. Ihr Anteil am Stromverbrauch beträgt knapp 15 Prozent. Um die Geräte tatsächlich vom Netz zu nehmen, empfehlen sich abschaltbare Steckerleisten oder der Standbykiller namens Click, der zwischen Steckdose und Elektrogerät gelegt wird. Wer die gesamte Unterhaltungselektronik abschaltet, reduziert den jährlichen Energieverbrauch um bis zu 400 Kilowattstunden.

Öko-Tipp 3: Benzin und CO2 sparen: öfters parken statt fahren

Auf Schweizer Strassen bewegen sich inzwischen mehr als vier Millionen Personenwagen. Die erhöhte Mobilität macht sich auch in der verkehrsbedingten CO2-Emission bemerkbar. 100 Autokilometer verursachen rund 19 Kilogramm CO2. Wer Bahn fährt, hat eine wesentlich bessere Ökobilanz: zwischen ein bis sechs Kilogramm. Da fast zwei Drittel aller Fahrten kürzer als zehn Kilometer sind, könnte die Mehrheit auch in öffentliche Verkehrsmittel einsteigen. Wer das Rad nutzt, ist bei einer Strecke bis zu fünf Kilometern sogar schneller am Ziel. Wenn man nicht aufs Autofahren verzichten möchte, bieten sich Fahrgemeinschaften an.

Öko-Tipp 4: Essgewohnheiten umstellen und weniger Fleisch essen

Der CO2-Fussabdruck ist wegen des hohen Fleischkonsums ein paar Nummern zu gross. Herr und Frau Schweizer essen etwa 53 Kilogramm im Jahr - was ein Viertel der ernährungsbedingten Umweltbelastungen entspricht. Obst und Gemüse sind nur für sieben Prozent der Treibhausgase verantwortlich. Bevor Steak und Wurst auf den Tellern landen, durchlaufen diese einen energieintensiven Prozess. Aus diesem Grund rät der WWF Schweiz maximal drei Mahlzeiten mit Fleischbeilage pro Woche zu essen, damit kann man die eigene Ökobilanz bereits um zwanzig Prozent zu verbessern. Dabei hilft auch der Verzehr qualitativ hochwertigen Biofleischs aus tiergerechter und heimischer Haltung.

Öko-Tipp 5: Weniger Lebensmittel wegwerfen

Laut einer Studie der Uni Basel landet ein Drittel aller Lebensmittel im Müll. Die Gründe sind vielfältig, aber leicht änderbar: Oft kauft man zu viel ein, kocht eine zu grosse Menge oder lagert das Essen falsch. Wer kleine Mengen einkauft, schützt sich vor unnützen Abfall - und schont demzufolge auch seinen Geldbeutel. Dabei kann bereits ein gut geplanter Einkaufszettel helfen. Häufig wirft man abgepackte Lebensmittel weg, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. In den meisten Fällen sind diese Produkte noch geniessbar, was Verbraucher durch Geruchs- und Geschmacksproben schnell herausfinden können.