Nachhaltiges Wohnen: Trend oder schon Realität?

Immer mehr Menschen werden sich bewusst, dass beim Wohnen Nachhaltigkeit wichtig ist. Das schont das Klima und bringt Hausbesitzerinnen und Wohnungsmietern Behaglichkeit und Lebensqualität in den Alltag.

Nachhaltiges Wohnen ist nicht nur eine Vision, sondern bereits möglich.
Nachhaltiges Wohnen ist bereits möglich, wenn man beim Bau einiges beachtet. Foto: vencavolrab / iStock / Thinkstock
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Die Basler Architektin und Energieberaterin Barbara Buser wohnt im Haus ihres Urgrossvaters. Ein ursprüngliches Neunzimmer-Einfamilienhaus hat sie zu einem Dreifamilienhaus umgebaut. Nachhaltigkeit und ganzheitliche Beratung sind Barbara Buser wichtig - so steht es auch auf der Homepage ihres Baubüros «in situ».

Sie sucht nach Lösungen, bei denen die Umwelt mit sozialen und wirtschaftlichen Aspekten im Einklang ist. Ihr Tipp für nachhaltiges Wohnen heisst: kombinieren. «Das Grosse - Innenausbau oder Möbel - soll möglichst langlebig sein. Das Kleine - also Accessoires - modisch und farbig.» Barbara Busers eigener Wohnstil ist bewahrend. Sie liebt schöne, alte Möbel. Vor beinahe vierzig Jahren erhielt sie von ihrer Grossmutter eine Corbusier-Liege : «die habe ich seither immer mit mir mitgezügelt». Und das Büchergestell aus Studiumszeiten trägt auch heute noch ihre Bücher. «Alte Möbel und Baumaterialien sind in der Regel von höherer Qualität als heutige Billig-Importware», stellt Barbara Buser fest. Solche Fundstücke gibt es zum Beispiel auf Internetportalen wie Ebay, an Sperrgut-Tagen, bei «Bring- und Hol-Aktionen», oder in einer der 13 Bauteilbörsen der Schweiz.

Die Architektin und Energieberaterin Barbara Buser glaubt zwar nicht daran, dass Klimaveränderungen allein durch neue Technologien verhindert werden können. «Energieeffizienz wird durch immer höhere Ansprüche aufgefressen», weiss sie aus Erfahrung und bringt auch gleich ein Beispiel: «Die Wohnfläche pro Person hat sich von 30 m2 im Jahr 1960 auf aktuell 60 m2 verdoppelt.» Barbara Buser plädiert deshalb auch für den Verzicht. Wobei ihr klar ist, «dass der Mensch wohl erst im äussersten Notfall verzichten lernt… »

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf www.die-energie-bin-ich.ch, dem Ökoenergie-Blog für Basel.
 

Nachhaltiges Wohnen heisst für Sie:

  • Kaufen Sie Massivholz-Möbel aus umwelt- und sozialverträglicher Waldbewirtschaftung.
  • Entscheiden Sie sich für naturgefärbte Textilien aus biologischem Anbau.
  • Wählen Sie bei neuen Elektrogeräten die jeweils beste Kategorie der Energieetikette. Im Durchschnitt zählt ein Haushalt 25 Elektrogeräte und damit gibt es auch jede Menge Sparpotenzial. Die IWB-Energieberatung bietet Ihnen markenunabhängige Vergleichsdaten an.
  • Ersetzen Sie nach und nach herkömmliche Glühbirnen durch Energie-sparleuchten oder LEDs.
  • Beweisen Sie Energiebewusstsein und Klimaschutz-Engagement, indem Sie sich für erneuerbare Energien entscheiden.

Quelle: die-energie-bin-ich.ch
 

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