Strom sparen im Haushalt

Helfen Sie der Umelt und sparen Sie Energie und Wasser.

Mit dem richtigen Duschkopf-Model sparen Sie Wasser und helfen der Umwelt. Foto: ©iStockphoto.com / kristian sekulic

Das Licht ist beim Stromverbrauch keinesfalls zu vernachlässigen, denn es macht 15% des Gesamtstromverbrauches aus. Alleine die Schweizer Haushalte könnten mit effizienteren Lampen und Leuchten rund 280'000 Tonnen CO2 einsparen. Der WWF empfiehlt deshalb Leuchten und Lampen der Effizienzklasse A. Energiesparlampen kommen mit weniger als einem Viertel der Energie aus herkömmlichen Glühbirnen aus. Auch wenn neue Geräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Backöfen angeschafft werden müssen, achtet man am besten auf die Modelle mit dem A-Label. Bei den Fernsehgeräten haben laut «oekonews» übrigens vor allem die neuen LED-Modelle den geringsten Energieverbrauch.

Beim Heizen sollte man Zimmertemperaturen über 20 Grad Celsius vermeiden. Zudem helfen auch Fensterläden mit beim Sparen: Geschlossene Läden bewahren im Winter die Wärme besser im Haus und sorgen im Sommer für Kühle. Aber auch beim Kochen kann mit einfachen Massnahmen Energie gespart werden: Beim Spaghetti kochen nicht zu viel Wasser erhitzen und die Kochplatte mit der passenden Grösse zur Pfanne benutzen. Wenn immer möglich, sollte der Herd dem Backofen vorgezogen werden. Die Zubereitung eines Gerichts im Backofen braucht nämlich etwa doppelt so viel Strom wie diejenige in der Pfanne. Laut «myclimate» verbraucht ein Backofen während seiner durchschnittlichen Lebensdauer von 15 Jahren rund 2250 kWh Strom - Das entspricht 500 durchschnittlichen Waschgängen. Das Vorheizen des Backofens ist nur nötig, wenn Biskuits oder Soufflés zubereitet werden und kann sonst getrost weggelassen werden. Beträgt die Backzeit mehr als 40 Minuten, kann der Backofen 10 Minuten früher abgestellt werden und mit der Restwärme zu Ende gebacken werden. Und auch zum Auftauen von tiefgefrorenen Speisen ist der Backofen nicht geeignet, sie werden viel schonender im Kühlschrank aufgetaut.

Durch das Recycling der Abfälle lassen sich Treibhaus-Emissionen deutlich senken. Wiederverwerten von Papier und Karton trägt beispielsweise zur Vermeidung von Methanemissionen aus Mülldeponien bei. Wer zusätzlich ein Kilogramm Aluminium sammelt und abgibt, kann jährlich bis zu elf Kilogramm CO2-Emissionen einsparen. Denn in vielen Fällen verbraucht die Herstellung von Produkten aus Recycling-Material deutlich weniger Energie als die herkömmlichen Produktionsverfahren. Produkte aus Stahlschrott benötigen zum Beispiel knapp 75 Prozent weniger Energie als Produkte aus neuem Stahl.