Das sollten Sie beim Kauf eines Staubsaugers beachten

  • Schlitten- oder Handstaubsauger? Hand- oder Stielstaubsauger sind relativ billig und benötigen wenig Platz im Putzschrank. Auch die Stromkosten sind deutlich geringer. Für kleine Haushalte sind sie absolut genügend. Punkto Saugwirkung erreichen sie aber nicht die guten Werte der Schlitten- oder Bodenstaubsauger. Weitere Nachteile sind: Trotz kleinerem Gewicht sind sie unpraktischer zu handhaben, der Aktionsradius ist deutlich kleiner und die Filter müssen häufiger gewechselt werden.
  • Wegwerf-Papiersäcke oder auswaschbarer Staubbehälter? Neu auf dem Markt sind Modelle, die wahlweise mit den herkömmlichen Papiersäcken oder mit Dauerbehältern betrieben werden können. Diese nutzen das Wirbelwindprinzip («Zyklon»): Die Schmutzpartikel lagern sich durch die Fliehkraft an den Innenwänden der Box ab. Bei einem grossen Feinstaubanteil können die auswaschbaren Behälter ein Vorteil sein, da sich die Poren der Papierfilter zu schnell verschliessen. Allerdings entsteht beim Ausleeren der Behälter meist eine gehörige Staubwolke. Die Saugleistungen der Modelle mit auswaschbarem Staubbehälter sind tendenziell schlechter als jene mit Papiersäcken.
  • Filter: Für den normalen Hausgebrauch genügt gemäss Empfehlung des Konsumentenforums kf ein normaler Mikrofilter. Feinere Filter (z.B. HEPA-Filter oder S-Klasse-Filter) sind nur für Allergiker notwendig. Wichtig ist jedoch, dass der Filter regelmässig ca. alle 2 bis 3 Monate gewechselt wird. Ein Aktivkohlefilter absorbiert unangenehme Gerüche, die sich im Staubbeutel bilden können.
  • Saugleistung: Die Saugwirkung hängt vom Bürstenkopf, dem Saugrohr und der Gestaltung der Luftwege ab. Die Kraftpakete mit hoher Wattzahl schneiden punkto Saugleistung nicht unbedingt besser ab.
  • Bürsten: Die Standardbürste ist geeignet für Teppich und Parkett. Turbobürsten sind mit einer vom Saugsystem angetriebenen Bürstenwalze ausgerüstet. Spezialbürsten gibt es für die Reinigung von kleinen Gegenständen (PC-Tastatur, Stereoanlage), für Polstermöbel und Sitze sowie für die Innenreinigung von Fahrzeugen.
  • Stromverbrauch: der effektive Stromverbrauch hängt vor allem von der benutzten Saugstärken-Einstellung und dem damit erzielten Staubaufnahmevermögen ab.
  • Geräusch: Die Lärmbelastung wird in Dezibel (dB A) angegeben. Diese lässt sich nur bedingt vergleichen, da das subjektive Empfinden sehr unterschiedlich sein kann. Je tiefer der dB-Wert, desto besser. Bereits kleine Unterschiede von 2-3 dB sind deutlich hörbar.

Entsorgung

Gemäss der eidgenössischen "Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und Elektronischer Geräte" (VREG) muss seit dem 1. Januar 2003 jede Verkaufsstelle die alten Staubsauger unentgeltlich zur Entsorgung entgegennehmen.

Anwendungs-Tipps

  • Je langsamer und gleichmässiger gesaugt wird, desto mehr Schmutz kann aufgenommen werden. Tiefer liegende Schmutzpartikel werden nur entfernt, wenn mehrmals über die gleiche Stelle gefahren wird.
  • Um Rückenschmerzen vorzubeugen soll das Saugrohr möglichst aufrecht bewegt werden. Nur ein verstellbares Teleskoprohr lässt sich an die Körpergrösse anpassen.
  • Auch die Reduktion der Drehzahl vermindert den eigenen Körpereinsatz und erzielt trotzdem noch gute Resultate.
  • Die Staubbeutel müssen rechtzeitig ausgetauscht werden, spätestens wenn die Wechselanzeige am Staubsauger aufleuchtet. Sind die Poren der Papiersäcke nämlich verstopft, lässt die Saugleistung nach und der Motor muss unnötig viel leisten. Deshalb auch nie einen bereits benutzen Papierfilter wiederverwenden.

 

Quelle: topten.ch

 

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