Vier nachhaltige Lifehacks für Ihren Alltag

Teebeutel gegen schlechte Gerüche oder Kaffeesatz für den Garten: In neuer Funktion können viele Dinge im Haushalt wiederverwendet werden. Unsere Lifehacks zeigen, wie es geht.

4 Life Hacks für Nachhaltigkeit im Haushalt
Foto: © Dzurag/ iStock / Getty Images Plus
  • 33

1. Mit Hausmitteln die Luft erfrischen

Raumlufterfrischer kann man spielend leicht selbst machen. Einfach ein Marmeladenglas ausspülen, Löcher in den Deckel stechen und zur Hälfte mit Natron auffüllen. Kein Marmeladenglas zur Hand? Alternativ kann ein beliebiges Glas verwendet werden, das mit einem Tuch abgedeckt wird.

Frische Lavendelblüten und Rosmarinzweige sorgen dafür, dass es angenehm-mediterran duftet, während Natron schlechte Düfte neutralisiert. Alternativ zu den Pflanzentrieben kann das Natron auch mit 10-15 Tropfen ätherischem Öl, beispielsweise Lavendel- oder Orangenöl, beträufelt werden.

4 Life Hacks für Nachhaltigkeit im Haushalt

Foto: © coramueller/ iStock / Getty Images Plus

Die Sporttasche oder die Sneaker duften nicht so toll? Dann sammeln Sie ein paar Beutel Kräutertee und lassen diese nach dem Gebrauch trocknen. Legen Sie 1-2 davon über Nacht in Schuhe oder Sporttasche und schon sind die schlechten Düfte weg. 

2. Ganz einfach zum Putzteufel werden

Wenn sie etwas Kaffeesatz mit Allzweckreiniger auf ein feuchtes Mikrofasertuch geben, schrubben Sie selbst starke Verkrustungen im Backofen spielend leicht weg. Den Kaffeesatz einfach auf einem Backblech dünn verteilen und zum Aufbewahren trocknen lassen.

4 Life Hacks für Nachhaltigkeit im Haushalt

Foto: © penkanya/ iStock / Getty Images Plus

Ein Schrank voller Putzmittel mit teilweise ätzenden Eigenschaften? Das muss nicht sein. Ein Allzweckreiniger erfüllt bei den meisten Herausforderungen im Haushalt seine Aufgabe.

Für hartnäckigen Schmutz, etwa Fettspritzer auf dem Herd, verwenden clevere Putzteufel dann noch ein Mikrofasertuch. Auch wenn «Mikrofaser» nach dem bösen «Mikroplastik» klingt – dem ist nicht so. Das speziell verwobene Gewebe löst sich alles andere als schnell in winzige Plastikteilchen auf. Sie müssen also nicht regelmässig neue Putz- oder Spülschwämme kaufen, die jede Menge Müll produzieren.

3. Natürlicher Dünger aus Kaffee und Co. 

Kaffeesatz kann noch weitaus mehr. Sein guter Ruf als Dünger für das Gemüsebeet, die Zimmer- oder Balkonpflanzen ist sicher vielen bekannt, denn er enthält zahlreiche Mineralien. Doch er kann übersäuernd wirken. Diesen Effekt minimieren Sie mit kalkhaltigem Leitungswasser. Zum Neutralisieren können Sie aber auch kalziumhaltige Eierschalen fein zerkrümeln und unter den Kaffeesatz mischen.

4 Life Hacks für Nachhaltigkeit im Haushalt

Foto: © cipryanu/ iStock / Getty Images Plus

Apropos Eier: Auch das Kochwasser der hartgekochten Eier ist ein prima Dünger. Es liefert ebenfalls jede Menge ausgekochtes Kalzium, was Blumen und Gemüse schätzen. Genauso können Sie mit dem Kochwasser der Kartoffeln verfahren. Dieses enthält unter anderem Kalium – ein Mineral, das in vielen handelsüblichen Düngemitteln enthalten ist.

4. Das Grüne vom Gemüse verwerten

Sie essen gerne Rüebli, Randen, Radiesli oder Kohlrabi, aber die Bätter und das Grünzeug landet im Müll oder auf dem Kompost? Dabei schmeckt genau dieser Teil vieler Gemüsesorten erstaunlich gut – und ist dazu noch gesund. So finden Sie beispielsweise im Kohlrabiblatt sogar mehr Vitamine als in der vielbeachteten Knolle.

4 Life Hacks für Nachhaltigkeit im Haushalt

Foto: © alan64/ iStock / Getty Images Plus

Während Randen- und Radiesliblätter toll im Salat sind, eignet sich Rüeblilaub als Beigabe im Pesto oder dem grünen Smoothie. Fein geschnittene Kohlrabiblätter werden ein paar Minuten mit dem Kohlrabi gekocht.

Ebenfalls verkochen können Sie die oft missachteten Petersilienstängel und das harte Grün von Lauch, Zwiebel- oder Rüeblischalen. All dies kann man prima als Basis für einen schmackhaften Gemüsefond oder eine Suppe verwenden. So einfach ist Nachhaltigkeit am Herd.

Quellen: Redaktionsküche und –Garten

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann