Haare: Shampoos für wenig Geld können auch gut sein

Gute Shampoos müssen nicht unbedingt teuer sein.

Gute Shampoos müssen nicht unbedingt teuer sein. Foto: © Stockbyte / Thinkstock

Stiftung Warentest zeigte in Anwendungstests, dass günstige Marken auch qualitativ besser sein können als teure Produkte. Im April 2012 veröffentlichte Warentest einen Bericht über 16 verschiedene Farbschutzshampoos. Dabei schnitten fast alle Haarwaschmittel mit einem mangelhaft ab. Diese hielten nicht ihr Werbeversprechen und schützten keineswegs vor dem Verblassen. Ausschliesslich zwei Markenprodukte und eine günstige Lidl-Eigenmarke bekamen die Note gut ab.

Welches Haarshampoo lohnt sich also zu kaufen?

Die Testergebnisse zeigen, dass immer noch viele herkömmliche Haarshampoos bedenkliche Substanzen verwenden. Verbraucher sollten daher nicht nur auf Glanz oder auf die hübsche Hülle achten, sondern auch die Verpackungsinformationen nach solchen Stoffen durchsuchen. Beim reinen Preis-Leistungsvergleich punkten aber auch einige günstige Eigenmarken. Wer von vornherein keine ungesunden Stoffe auf sein Haar aufbringen möchte, sollte besser gleich zur Naturhaarwäsche greifen. Wichtig ist, dass Sie diese Flaschen nicht offen stehen lassen. Sonst könnte es wegen fehlender synthetischer Konservierungsmittel zu einer starken Keimbelastung kommen.

Sie können die grüne Kosmetik am Natrue-, Ecocert- oder BDIH-Siegel erkennen. Ohne Siegel verschwindet jedoch die Garantie auf rein natürliche Inhaltsstoffe. Einige konventionelle Shampoos geben sich inzwischen einen grünen Anstrich und lassen weiterhin synthetische sowie gesundheitsbedenkliche Substanzen zu. Deshalb raten wir, unbedingt zertifizierte Naturkosmetika zu kaufen.

Quellen: Saldo, Ökotest, Warentest, Greenpeace, T-Online, Morgenpost

Text: Kerstin Borowiak