Natürliche Badezusätze: Schöne Düfte und ein wohliges Gefühl

Schon aus einfachen Zutaten lassen sich wunderbare Badezusätze kreieren. Vieles davon findet sich im eigenen Haushalt oder lässt sich leicht im Handel besorgen. Ob Kräuterbad, Milch & Honig à la Kleopatra oder ein tropisches Wellness-Bad, hier können Sie Ihre Fantasie einbringen.

Natürliche Badezusätze selber machen: Lavendel
Lavendel gibt es als Badesalz - Sie können aber auch einfach direkt die Lavendelblüten verwenden. Foto: © Yelena Yemchuk / iStock / Thinkstock
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So abwechslungsreich wie die Palette im Drogeriemarkt können auch selbst gemachte Badezusätze aussehen - mit dem Unterschied, dass sie keine chemischen Zusätze enthalten.

Vorteil: Badezusätze ohne Chemikalien

Wenn Sie Badezusätze selbst herstellen, können Sie zumindest darauf achten, ausschliesslich natürliche Zutaten zu verwenden. Während gekaufte Produkte oftmals «bio» aussehen, es aber nicht sind. Insbesondere Schaumbäder enthalten häufig Chemikalien, die die natürliche Schutzschicht der Haut angreifen. Das kann zu Trockenheit und Allergien führen.

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Einfach mal die Seele baumeln lassen und Kraft tanken. Das geht besonders gut mit einem klassischen Lavendelbad. Dieses Kraut eignet sich sehr gut gegen Nervosität und Schlafstörungen. Eine Oase der Erholung. Foto: © Monika Adamczyk / Hemera / Thinkstock

Einfach mal die Seele baumeln lassen und Kraft tanken. Das geht besonders gut mit einem klassischen Lavendelbad. Dieses Kraut eignet sich sehr gut gegen Nervosität und Schlafstörungen. Eine Oase der Erholung. Foto: © Monika Adamczyk / Hemera / Thinkstock

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Badezusätze aus natürlichen Kräutern

Die Schweiz ist für ihre Heilkräuter bekannt. Einige wachsen vielleicht auch schon auf Ihrer Fensterbank? Falls nicht, dazu gibt es hier einschlägige Tipps.

Schon der Duft eines Kräuterbades ist eine Wohltat. Bei der Auswahl sollte man allerdings gezielt vorgehen, schliesslich haben Kräuter verschiedene Eigenschaften. Wie bei der Zubereitung von Tees lassen sie sich nutzen, um gesundheitliche Beschwerden zu lindern. Rosmarin etwa wirkt belebend nach einem langen Arbeitstag. Die Klassiker bei Nervosität und Schlafstörungen sind Baldrian, Melisse, Lavendel und Hopfen. Bei Erkältungen und Bronchitis ist der krampflösende Thymian das Mittel der Wahl. Heublumen werden bei Rheuma eingesetzt und Wacholder hilft bei Muskelkater.

Eine Wohltat, jedoch keine Medizin

Kräuterbäder können begleitend eingesetzt werden, um manche Beschwerden zu lindern. Sie können jedoch keine professionelle Behandlung ersetzen. Bei gravierenden Krankheitsbildern oder zum Beispiel Bluthochdruck ist vor der Anwendung der Gang zum Arzt angesagt. Auch Allergiker und schwangere Frauen sollten bei bestimmten Kräutern vorsichtig sein.

 

Natürliche Zusätze: Aufguss, Absud oder Säcklein?

Etwa 50 bis 100 Gramm Kräuter sind für ein Vollbad erforderlich. Für eine besonders geschmeidige Haut können Sie Milch, Sahne oder Honig hinzugeben. Die Badezusätze lassen sich auf verschiedene Weise zubereiten. Welcher sich am besten eignet, hängt auch von der verwendeten Pflanze ab. Einige Ratschläge erteilte Max Bandle von der St. Peter-Apotheke in Zürich dem Magazin Konsumententipp:

  • Feine Kräuter eignen sich gut für Aufgüsse (zum Beispiel Heublume, Lavendel und Thymian)
  • Wacholderbeeren erst zerstossen und dann aufgiessen, um die ätherischen Öle herauszuholen
  • aus harten Pflanzen einen Absud kochen (zum Beispiel Eichenrinde)