Massageöl selber machen mit zwei einfachen Zutaten

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Aromatische Öle unterstützen die Wirkung einer Massage. Wir zeigen, was verschiedene Düfte bringen und wie Sie beruhigende, erfrischende oder vitalisierende Massageöle herstellen.

Massageöl selber machen: Rezepte zum Entspannen und Erfrischen
Foto: © Ruth Jenkinson / iStock / Thinkstock

Ein Massageöl selber zu machen ist ganz einfach. Sie brauchen dafür lediglich ein Speise- bzw. Kosmetiköl als Basis und ein ätherisches Öl für das passende Aroma.

Rezept 1: Massageöl zum Entspannen herstellen

Ein Massageöl kann beruhigen und so dazu beitragen, die Muskeln ebenso wie das Gemüt zu entspannen. Für dieses Massageöl brauchen Sie:

100 ml eines Basis-Öls (z. B. Jojobaöl)
5 - 10 Tropfen natürliches, für Kosmetik geeignetes Lavendelöl

Massageöl mit Lavendel bringt Entspannung

Lavendelöl können Sie mit einigen getrockneten Zweigen schön dekorieren. Foto: © Svittlana / iStock / Thinkstock

Tipp zum Verschenken von Massageöl: Nehmen Sie eine nur leicht abgedunkelte Flasche und stellen Sie einen getrockneten Strauch echten Bio-Lavendel hinein, nachdem Sie die Öle eingefüllt haben.

Geben Sie das Basis-Öl in eine schöne Flasche. Damit das spätere Massageöl möglichst lange hält, eignet sich hierfür eine dunkle Flasche besonders gut. Denn durch Licht können einige Öle schneller verderben. Anschliessend geben Sie einfach das ätherische Öl dazu und schütteln die Flasche leicht. Schon ist das Massageöl fertig.

Bei der Massage verströmt das Öl dann seinen schönen Lavendelduft, der übrigens neben beruhigend auch mildernd bei leichten Kopfschmerzen oder Verspannungen wirkt und ein entspanntes Einschlafen fördert.

Diese Öle eignen sich als Basis für Massageöle

  • Baumnussöl: Pflegt mit Linolsäure die Haut besonders gut. Hilft gegen Risse und Entzündungen. Und es wird in der Schweiz produziert.
  • Traubenkernöl: Wirkt regenerierend und soll die Hautalterung verringern. Zudem wird es auch hierzulande hergestellt.
  • Jojobaöl: Zieht eher langsam in die Haut ein, fettet aber nicht. Jojobaöl soll besonders das Bindegewebe stärken.
  • Kokosöl: Pflegt auch empfindliche Haut, wirkt entzündungshemmend. Kokosöl schmilzt aber erst bei 25 Grad, vor Gebrauch also am besten auf die Heizung stellen.
  • Moringaöl: Spendet Feuchtigkeit, wirkt entzündungshemmend und soll kleine Fältchen verschwinden lassen.

Für eine Massage können Sie aber auch weitere Kosmetik- oder Speise-Öle nutzen. Alle Öle sind zudem auch pur anwendbar.

Rezept 2: Vitalisierendes Massageöl selber machen

Mit dem passenden Duft können Sie ein Massageöl selber machen, dass belebend statt einschläfernd wirkt. Dafür brauchen Sie:

100 ml Basis-Öl (z. B. Moringaöl)
5 - 10 Tropfen natürliches, für Kosmetik geeignetes Zitronenöl

Massageöl mit Zitrone wirkt belebend und bringt einen frischen Duft.

Massageöl mit Zitrone wirkt belebend und bringt einen frischen Duft. Foto: © Aamulya / iStock / Thinkstock

Tipp zum Verschenken: Verzieren Sie die Flasche mit getrocknete Zitronenscheiben, die Sie an einem Band um den Flaschenhals hängen.

Um das Massageöl herzustellen, geben Sie einfach das Basis-Öl in eine Flasche. Anschliessend kommt das ätherische Öl hinzu.

Etwas durchschütteln und schon ist das Öl für die Massage bereit. Das Ganze sollte einige Wochen bis Monate lang haltbar sein. Wichtig ist, dass Sie das Massageöl an einem dunklen und trockenen Ort aufbewahren.

Welche Düfte im Massageöl wie wirken

Ätherische Öle beeinflussen das Massageöl selbst nicht. Sie können also auch ohne diese auskommen. Durch ihre Düfte können sie allerdings unterschiedliche Wirkungen erzielen, zum Beispiel:

  • Rosmarinöl macht wach und regt die Durchblutung an
  • Zirbenöl  entspannt und sorgt für ruhigen Schlaf
  • Melissenöl muntert auf und vitalisiert
  • Vanilleöl gleicht aus und aphrodisiert
  • Rosenöl beruhigt und hellt die Stimmung auf

Sie können auch weitere ätherische Öle verwenden. Achten Sie beim Kauf jedoch darauf, dass die Öle für Kosmetik geeignet und natürlich sind.

Rezept 3: Massageöl gegen Verspannungen mixen

Bei Muskelkater von der letzten Wanderung oder dem Skitag wie auch bei Verspannungen vom zu vielen Sitzen können spezielle ätherische Öle helfen. Für dieses belebende Massageöl brauchen Sie:

100 ml Basis-Öl (z. B. Traubenkernöl)
5 - 10 Tropfen natürliches, für Kosmetik geeignetes Eukalyptusöl

Massageöl mit Eukalyptus entspannt die Muskeln und erfrischt.

Massageöl mit Eukalyptus entspannt die Muskeln und erfrischt. Foto: © Amawasri / iStock / Thinkstock

Eukalyptusöl trägt dazu bei, die Muskeln zu entspannen und hilft bei der Regeneration. Um das Massageöl selber zu machen, geben Sie das Basis-Öl und das ätherische Öl in eine Flasche und schütteln diese, bis sich die Öle miteinander verbunden haben.

Autoren: Jürgen Rösemeier-Buhmann / Bianca Sellnow