Welcher Lichtschutzfaktor für Sie der richtige ist

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Mit dem richtigen Lichtschutzfaktor schützen Sie Ihre Haut beim Sonnenbaden am besten. So finden Sie heraus, welche Creme zu Ihnen passt.

Lichtschutzfaktor: Wie hoch er sein sollte und wie oft eincremen
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Ihre Haut kann sich selbst nur kurze Zeit vor Sonnenstrahlung schützen. Deshalb kann Sonnenbaden gefährlich sein: Sie können sich verbrennen oder im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs bekommen.

Der Hauttyp bestimmt den Eigenschutz gegen die Sonne

Je dunkler die Haut von Natur aus ist, desto besser ist der Eigenschutz gegen die Sonne. Deshalb bestimmt die Hautfarbe auch, wie lange Sie sonnenbaden können, ohne sich zu verbrennen.

 

Helle Hauttypen haben ungefähr einen Eigenschutz von 10-25 Minuten, bei einem mittleren liegt der natürliche Schutz bei etwa 15-25 Minuten und bei einem dunklem Hauttyp bei 20-40 Minuten. Wenn das Sonnenbad länger dauert, übrigens auch bei leicht bewölktem Himmel, sollten Sie sich eincremen. Aber mit welcher Sonnencreme?

So erkennen Sie Ihren Hauttyp

Hauttyp 1: Sehr helle Haut, Rote Haare, Blaue Augen, viele Sommersprossen
Hauttyp 2: Helle Haut, blonde Haare, blaue oder grüne Augen

Welcher Lichtschutzfaktor für Sie der richtige ist

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Hauttyp 3: Hellbraune oder olivefarbene Haut, braune Haare, braune Augen
Hauttyp 4: Dunkle Haut, schwarze Haare, braune Augen

 

So finden Sie den richtigen Lichtschutzfaktor

Auf Haut.de können Sie nach Hauttyp, Tageszeit und Ort, den sinnvollen Lichtschutzfaktor berechnen.

Mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) einer Creme oder Lotion lässt sich ausrechnen, wie lange Sie sich eingecremt in der Sonne aufhalten können, ohne die Haut zu gefährden. Dafür multiplizieren Sie den Eigenschutz Ihres Haupttyps einfach mit dem jeweiligen Lichtschutzfaktor.

Welcher Lichtschutzfaktor für Sie der richtige ist

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Angenommen, Ihre Haut verkraftet etwa 15 Minuten ohne Sonnenschutz und Sie nutzen eine Creme mit Lichtschutzfaktor 20. Dann können Sie Ihre Haut theoretisch 15 x 20 und damit 300 Minuten lang der Sonne aussetzen, ohne sie zu gefährden – zumindest theoretisch. Denn der Lichtschutzfaktor wird nur über den UVB-Filter bestimmt. Nach Ablauf der Zeit sollten Sie die Sonne für längere Zeit verlassen, auch nachcremen bringt dann nichts mehr.

UVA-Schutz ist meist geringer als der angegebene LSF

Der UVA-Schutz muss nur mindestens ein Drittel des angegebenen Lichtschutzfaktors betragen. Deshalb gilt die oben angegebene Rechnung nur bedingt. Denn die Sonnencreme mit LSF 20 schützt dann im schlimmsten Fall nur ein Drittel der errechneten Zeit, hier circa 100 Minuten.

 

Das Problem: Sie können selbst nicht feststellen, wie hoch der tatsächliche UVA-Schutz in einer Creme ist. Damit müssen Sie grundsätzlich erst mal davon ausgehen, dass nur die minimalen Anforderungen von einem Drittel des LSF erfüllt sind.

Wichtig sind jedoch beide Filter: Der UVB-Schutz haltet den lästigen Sonnenbrand fern und der UVA-Faktor schützt vor der Bildung von Melanomen, also Hautkrebs.

Wussten Sie das? 6 schnelle Infos zum Lichtschutzfaktor

•    Braun werden Sie auch mit Sonnencreme und im Schatten, dann nur langsamer.
•    Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonnenintensität am stärksten. Hier raten Dermatologen die Sonne zu meiden.
•    Kinderhaut ist sehr empfindlich. Der Lichtschutzfaktor sollte für sie besonders hoch sein.
•    Ein weites, weisses T-Shirt hat mindestens den LSF 10, ein schwarzes sogar 15. Liegt es eng an oder ist nass, reduziert sich der UV-Schutz.
•    Es gibt spezielle Bekleidung mit UV-Schutz, die für Outdoor-Aktivitäten bei Sonnenschein sinnvoll ist.
•    Pro 1000 Höhenmetern über dem Meeresspiegel nimmt die Sonnenintensität um etwa 10 % zu.

Quellen: krebsliga.ch, bfs.admin.ch, Wikipedia.de, sonnenschutz-sonnenklar.de

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann, aktualisiert im April 2018