Bei der Handpflege sind Naturprodukte ideal

Hände sind wie eine Visitenkarte, verraten viel über unser Alter oder die tägliche Arbeit. Hände sind auch beim zwischenmenschlichen Kontakt wichtig. Wir geben bekannten oder unbekannten Menschen die Hand oder streichen einem Baby über die Wange. Dies sind nur einige Gründe, warum wir uns gepflegte Hände wünschen. Tipps für die richtige Handpflege mit Naturprodukten.

Handpflege: Naturprodukte sind sanft zur Haut
Hände sind im Dauerstress und sie müssen allerhand aushalten. Noch dazu greifen Putzmittel, Geschirrspülen und selbst das eigentliche Händewaschen die empfindliche Haut an. Tipps für die schonend-gesunde Handpflege. Foto: © iStockphoto / Thinkstock
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Handpflege beginnt beim Händewaschen

Nutzen Sie beim regelmässigen Händewaschen ausschliesslich milde Seifen und nur lauwarmes Wasser. Denn alleine das Händewaschen beansprucht die empfindliche Haut der Hände sehr stark. Zu heisses oder sehr kaltes Wasser und zu aggressive Seifen sollten daher gemieden werden.

Handcremes und Handpflege: Was hilft wirklich?

Reichhaltig sollte sie sein, die Handcreme für eine nachhaltige Handpflege. Ein bis zwei Mal am Tag eine gute Handcreme sanft einmassiert ist eine gute Basis für gepflegte Hände. Die beste Handcreme besteht aus Naturprodukten und hat einen geringen Anteil an Wasser, das unter den Inhaltsstoffen meist mit ‚Aqua‘ angegeben ist. Der pflegende Bestandteil ist meist Glycerin, welches schonend aus Pflanzen gewonnen wird. In konventionellen Handpflege-Cremes ist dies meist synthetisch, ebenso wie die verwendeten Duftstoffe. Letztere sind bei Naturkosmetik-Produkten aus rein natürlichen Quellen.

Diese Inhaltsstoffe sollten bei Handpflege-Produkten gemieden werden

Es gibt einige in Kosmetikartikeln sehr gängige Inhaltsstoffe in Handpflege-Produkten, die Sie besser meiden sollten. Allen voran die antibakteriell wirkenden Konservierungsmittel Parabene. Denn Parabene sollen Allergien auslösen und bei Föten und Kleinkindern eine östrogene Wirkung haben, den Hormonhaushalt also beeinflussen. Selbst krebserregend sollen sie laut englischen Forschern sein. Zwar sind sich Experten uneinig ob Parabene wirklich Allergien auslösen, Dänemark jedenfalls hat es nach einer Studie mit Kleinkindern in Cremes oder Shampoos für unter Dreijährige verboten. Parabene sind unter den Inhaltsstoffen auch unter der Bezeichnung PHB aufgelistet.

Ebenfalls meiden sollten Sie Handpflege-Produkte mit den Emulgatoren PEG/PEG-Derivaten und Paraffinen. Paraffine kennt so manche Frau von den wohltuenden, der Haut schmeichelnden Paraffin-Bädern bei der Kosmetikerin. Regelmässig angewendet soll Paraffin, welches aus Erdöl hergestellt wird, die Haut austrocknen. Die beispielhaft genannten Stoffe sind bei Naturprodukten, also zertifizierten Naturkosmetik- und Bio-Cremes, nicht enthalten.

Die beste Handpflege: Hausmittel für streichelzarte Hände

Mit die beste Handcreme insbesondere für gestresste und raue Hände finden Sie in der eigenen Küche, nämlich Pflanzenöle. Nehmen Sie Raps-, Sonnenblumen- oder Olivenöl, mischen Sie dies mit nicht zu grobem Meersalz oder Zucker und massieren Sie diese Paste in die Hände ein. Ein paar Minuten einwirken lassen und abwaschen. Das löst Hautschuppen und hinterlässt eine wohlgenährte, samtweiche Haut.

Handpflege: Naturprodukte sind sanft zur Haut

Nicht nur für Geniesser: Mit herrlichem Rosenduft pflegt die Handcreme Lavera Rose Garden. Die Bioprodukte darin sind aus eigenem Anbau. Foto: © Laverana

Ebenfalls eine tolle Hautpflege: Ein Öl aus der Küche leicht erwärmen, einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben und die Hände darin einige Minuten ruhen lassen. Gut einmassiert ist die einfache Rezeptur wohltuend für die Fingernägel und die Nagelhaut. Funktioniert auch toll mit einem schönen Körperöl.

Quellen: Ökotest, Ktipp.ch, natuerlich-online, fr-online