Gepflegte Beine und Füsse mit natürlicher Kosmetik

Welche Frau möchte schon den Luxus von gepflegten Beinen und Füssen missen? Eben. Dieses Wohlbefinden muss aber nicht mit chemischer Kosmetik einhergehen. Mit einfachen, natürlichen Hausmitteln können Sie Ihre Beine und Füsse sinnlich und natürlich schön halten.

Mit diesem Rosensirup dauerhaft enthaaren.
Weg mit den chemischen Mitteln! Mit diesem Rosensirup enthaaren Sie Ihre Beine natürlich und dauerhaft. Foto: © Brian Chase / iStock / Thinkstock
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Die Beine mit Rosenblätter-Sirup enthaaren

Enthaarung kann nicht nur schmerzhaft, sondern oft auch ungesund sein. Viele Enthaarungs-Crèmes sind schädlich für die Haut und die herkömmlichen Wachsstreifen viel zu aggressiv. Mit unserem Rosenblätter-Sirup können Sie mit Rosenblättern, Zucker und Zitronensaft ganz simpel Ihre Beine dauerhaft enthaaren.

Für das Rezept benötigen Sie:

  • 12 Rosenköpfe
  • 500 g Zucker
  • 1 TL Nelken
  • 1,5 Zitronen
  • Einige EL Rosenwasser

Herstellung:

Zupfen Sie die Blütenblätter von den Rosenköpfen ab und waschen Sie diese gründlich in lauwarmem Wasser. Beim Zerzupfen der Blütenblätter kommen die Duftstoffe der Rosen besonders zur Geltung. Geben Sie den Zucker dazu, um die Feuchtigkeit aus den Blättern zu entziehen. So bildet sich ein wohlriechender Sirup. Geben Sie die Mischung in ein Glas und schliessen Sie es.

Nach rund 12 Stunden Ruhezeit an einem lichtfernen Ort entsteht eine klebrig-zähe Mischung. Erhitzen Sie diese bei niedriger Wärme in einem Topf. Zerdrücken Sie einen Teelöffel Nelken im Mörser und geben Sie den Saft von anderthalb Zitronen dazu. Danach die Mischung ebenfalls in den Topf geben. Nachdem der Zucker zerschmolzen ist, mit einem Sieb die restlichen Rosenblätter entfernen. Erhitzen Sie den zuckrigen Saft für weitere 20 Minuten.

Sobald der Sirup eine karamellfarbene Farbe annimmt, ist er bereit zur Nutzung. Für einen noch stärkeren Duft geben Sie ein paar Esslöffel Rosenwasser dazu. Den Sirup wieder in ein Glas füllen. Haltbar ist das Ganze in einem dunklen Schrank bis zu einem Jahr.

Anwendung:

Tragen Sie den Sirup mit einem Spatel auf die Beinhaut auf. Legen Sie ein Stück Baumwolle auf die Melasse, drücken Sie etwas an und ziehen Sie den Stoff schnell gegen die Haarwuchsrichtung ab. Achten Sie darauf, dass Sie den Rosenblätter-Sirup nicht auf Muttermale, irritierte oder lädierte Haut auftragen.

Haut, Haar und Seele entspannen mit Kamille.

Die Kamillen-Bademilch eignet sich hervorragend, um  Beine und Füsse zu entspannen. Foto: © Marina Lohrbach / iStock / Thinkstock

Kamille wirkt mit seinem beruhigenden Duft nicht nur als Teesorte entspannend, sondern auch als Badezusatz. Die Pflanzenextrakte helfen bekanntlich gegen jede Art von Erkältung und Infektion - von Bauchschmerzen bis hin zu Augenentzündungen. Der wohltuende Badezusatz mit Kamille ist einfach herzustellen, hier erfahren Sie wie.

Für das Rezept benötigen Sie:

  • 30 g getrocknete Kamille (doppelte Menge bei frischer Kamille)
  • 500 ml Sonnenblumenöl
  • 100 ml Kokoscreme
  • 20 Tropfen Lavendelöl

Herstellung:

Kamillenblüten und das Sonnenblumenöl geben Sie zugedeckt in ein Wasserbad, wo die beiden Zutaten erhitzt werden. Nach rund einer Stunde können Sie den Topf vom Herd nehmen. Der Deckel sollte jedoch auf dem Topf bleiben, damit die ätherischen Öle nicht verdunsten.

Nach einer kurzen Ruhezeit seihen Sie die Blütenblätter ab. Das entstandene Öl mit dem Schneebesen in die Kokoscreme eingeben, damit eine bademilch-ähnliche Flüssigkeit entsteht. Das Lavendelöl sorgt dafür, dass die Milch natürlich konserviert wird. Fertig gerührt erinnert die Farbe der Kamillen-Kokosmilch an Mayonnaise. Geben Sie sie in ein Glasgefäss und bewahren Sie dieses im Kühlschrank auf. 100 ml der Crème reichen für ein entspannendes Bad.

Lästige Fusspilze lassen sich dank Knoblauch entfernen.

Mit nur zwei Knollen Knoblauch vertreiben Sie den verhassten Fusspilz! Foto: © Sofie - Fotolia.com

Fusspilz vertreiben dank natürlicher Kosmetik

Knoblauch ist im Volksmund bekannt als Vertreiber von Dämonen, Geistern und Vampiren. Doch auch fernab vom Aberglauben kann die Gewürz- und Heilpflanze erstaunlich viel gegen unerwünschte Erscheinungen bewirken. Zum Beispiel gegen Fusspilz. Der Wirkstoff Allicin, eine Schwefelverbindung, wirkt antibakteriell und greift den Fusspilz gezielt an.

Für das Rezept benötigen Sie:

  • 2 Knollen Knoblauch
  • Apfelessig
  • 20 Blüten Lavendel
  • Eine Handvoll Salbei

Herstellung:

Zerhacken Sie den Knoblauch in feine Stücklein und geben Sie diese in einen Krug. Schwemmen Sie den Inhalt des Kruges mit Essig, sodass etwa doppelt soviel Flüssigkeit wie Knoblauch enthalten ist. Durchmischen Sie das Ganze und geben Sie die Lavendelblüten dazu. Mörsern Sie die Salbeiblätter mit einem Stössel, sodass Sie die Zellen zerquetschen und die Wirkstoffe den Blättern entnommen werden können. Mengen Sie sie der Mischung bei. Das Gemisch in ein luftdichtes Gefäss leeren. Lassen Sie es für zwei bis vier Wochen an einem möglichst kühlen und trockenen Standort ziehen.

Anwendung:

Geben Sie drei bis fünf Esslöffel der Mischung in ein heisses Fussbad. Die Füsse darin 10 Minuten baden. Danach die Füsse abtrocknen und mit einem in jeder Drogerie erhältlichen Puder aus Kornblumen und Knoblauch bestäuben.25

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