Warum diese 3 Klimaschutzprojekte viel mehr als nur dem Klima helfen

Promo – Mit Klimaschutzprojekten vermeidet und reduziert Coop Hunderttausende Tonnen CO2. Das Ziel: Klimaneutral bis 2023.  Drei Projekte schützen das Klima auf besondere Weise.

Foto Christian Lamontagne, zVg Coop
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Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und das Ziel? Klimaneutral bis 2023. Diesen Entscheid hat Coop bereits 2008 getroffen. Seither hat sich einiges geändert – das meiste ist für die Kunden gar nicht sichtbar, doch es gibt einige Projekte, bei denen Ihr Kaufentscheid eine Rolle spielt. 

Mit dem WWF verlorenen Regenwald aufforsten

Zur Förderung des nachhaltigen Konsums und des Umweltschutzes hat die Detailhändlerin eine langjährige, erfolgreiche Partnerschaft mit dem WWF. Insgesamt 16 Schutzprojekte werden umgesetzt oder sind bereits erfolgreich abgeschlossen, darunter auch ein besonderes Pionierprojekt zum Schutz des Regenwaldes und der Kakaobauern in Ghana.

Foto zVg Coop

Die Böden vieler Kakao-Kleinbauern in Ghana sind aufgrund der Monokultur ausgelaugt, Kakaobäume von Schädlingen und Krankheiten befallen. Der Einsatz von synthetischen Düngemitteln und Pestiziden verschlechtert die Situation zusätzlich.

Coop engagiert sich gemeinsam mit dem WWF und weiteren Partnern vor Ort für einen nachhaltigeren Kakaoanbau. Die Monokulturen werden durch Mischkulturen mit Nutzpflanzen und Baumarten mit unterschiedlichen Lebenszyklen ersetzt.

Zum ersten Mal weltweit wird dieses hoch diverse System der dynamischen Agroforstwirtschaft mit Klimakompensation kombiniert: Innerhalb der Agroforstparzellen werden Bäume gepflanzt, die dem Kakao als Schattenspender und Wasserspeicher dienen – und CO2 kompensieren sowie gleichzeitig die Kakaobauern bei der Umwandlung von Mono- in Mischkulturen unterstützen.

So erhalten die Bauern regelmässige Schulungen, um sich das umfangreiche Wissen über die dynamische Agroforstwirtschaft anzueignen.

Mit diesem und den weiteren Schutzprojekten haben Coop und der WWF bis Ende 2019 rund 400’000 Tonnen CO2 kompensieren und die Lebensbedingungen von über 460’000 Menschen verbessern konnten.

Hier geht’s zur Übersicht aller Klimaschutzprojekte mit dem WWF entlang der Coop-Lieferkette.

Seit 2007 vermeidet, reduziert und kompensiert Coop alle ihre Treibhausgasemissionen, die durch ohne hin schon minimierte Flugtransporte, den [email protected] und die Geschäftsreisen anfallen. Die Kompensation erfolgt im Rahmen des eigenen Klimaschutz-Programms, das der WWF entlang der Coop-Lieferketten umsetzt, und auch in Zusammenarbeit mit der Stiftung Fair Recycling. Die CO2-Emissionen aus Flugtransporten wurden bereits um rund 13 Prozent gesenkt und insgesamt rund 669’000 Tonnen CO2 freiwillig kompensiert (Stand: Ende 2019).

In Brasilien auf FCKW-Jagd

Seit 2010 sorgt Coop gemeinsam mit der Schweizer Klimaschutzstiftung Fair Recycling für die korrekte Entsorgung alter Kühlschränke in Brasilien. Die alten Kühlgeräte werden so rezykliert, dass das darin enthaltene schädliche Treibhausgas FCKW nicht mehr in die Atmosphäre gelangt. Dank der Arbeiten von Fair Recycling und der Finanzierung durch Coop ist dieser wesentliche Beitrag zum Klimaschutz überhaupt erst möglich.

Die Detailhändlerin unterstützt Fair Recycling, indem sie in die Entsorgungsanlage des lokalen Partners Indústria Fox investiert und so Ausbildungs- sowie Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung schafft.

Bis Ende 2019 konnten gemeinsam mit Fair Recycling, rund 269’000 Kühlschränke recycelt und über 13’500 Tonnen Wertstoffe wie Kupfer, Eisen und Aluminium in den Recycling-Kreislauf zurückgebracht werden. Insgesamt rund 269’000 Tonnen CO2 wurden dadurch gespart, denn mit jedem recycelten Kühlschrank kann jeweils eine Tonne CO2 vermieden werden.

Mehr Hochstamm-Obstbäume für die Schweiz

Mit den Partnern WWF, Bio Suisse und myclimate realisier Coop seit 2017 auch Klimaschutzprojekte in der Schweiz. Eines dieser Projekte ist das Agroforst-Programm, bei dem Hochstamm-Obstbäumen und Wildobstbäumen auf Acker- oder Weideland gepflanzt werden. Die Bauern pflanzen auf ihrem Land Sorten wie Vogelkirsche, Elsbeere, Wildbirne, Edelkastanie, Stieleiche oder Wildapfel.

Das fördert die Biodiversität und reduziert das CO2. Dieses Projekt ist besonders wirkungsvoll, weil die Bäume bei richtiger Aufzucht für die Holz- und Fruchtproduktion gleich doppelt genutzt werden können.

Doch das ist nicht alles: Die Bäume verstärken die Widerstandskraft der Anbauflächen und sorgen für eine höhere Bodenaktivität.

Dieser Artikel wird unterstützt von der Coop-Nachhaltigkeitsinitiative «Taten statt Worte». Erfahren Sie mehr über das Klima-Engagement von Coop, die Vision «CO2-neutral bis 2023» und über die Klimaschutzprojekte in der Schweiz. Zudem: Wie die Detailhändlerin einen umweltfreundlichen Warentransport etabliert und was bisher in den Filialen und Produktionsstätten erreicht wurde.

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