Eisschmelze in der Arktis: Neuer Rekord erwartet

Alljährlich im Sommer schmilzt das Polareis auf seinen Mindeststand. Ein Sturm, der momentan in der Arktis wütet, beschleunigt die Schmelze diesmal zusätzlich. Experten rechnen deshalb im September mit einem neuen Minimum-Rekord an verbliebenem Eis.

Das Abschmelzen des Arktiseises bedeutet für Tiere einen Verlust ihres Lebensraumes.
Das Abschmelzen des Arktiseises bedeutet für Tiere einen Verlust ihres Lebensraumes. Foto: © iStockphoto /Thinkstock
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Im September könnte eine Eisbedeckung der Arktis von 4,1 Millionen Quadratkilometern einen neuen Minusstand-Rekord seit Beginn der Satelitenmessungen in den 1970er Jahren bedeuten. Dies prophezeien Forscher aus der ganzen Welt, die beim sogenannten Sea Ice Outlook errechnen, wie das alljährliche Eisminimum an den Polen ausfallen wird.

Ein zur Zeit herrschender Sturm in der Arktis unterstützt die Schmelze zusätzlich. Der Sturm könnte die Eisschollen auseinander treiben. Die Forscher rechnen damit, dass die Schmelze durch die dabei entstehenden Öffnungen weiter beschleunigt wird. Auch befürchten sie, dass durch die Bewegungen im Eis wärmeres Wasser aus den Tiefen nach oben gelangt und die Unterseiten des Eises anschmelzt. Sollte dies geschehen, könnte das Eisminimum sogar noch tiefer ausfallen als bereits erwartet.

Die Folgen der Eisschmelze für die Umwelt

Das schwindende Eis bedeutet für dort lebende Tiere einen Verlust ihres Lebensraumes. Zudem steigt der weltweite Meeresspiegel durch das zusätzliche Schmelzwasser weiter an.

Quelle: scinexx.de Text: Jessica Buschor

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