Asylantrag abgelehnt: Erster «Klimaflüchtling» blitzte ab

Ein Mann aus dem Pazifikinselstaat Kiribati wollte als erster «Klimaflüchtling» der Welt anerkannt werden. Doch das oberste Gericht in Neuseeland entschied sich gegen Ioane Teitiota und gewährt ihm und seiner Familie kein Asyl. 

Mann aus Kiribati ist kein «Klimaflüchtling» und muss zurück
Auch diese wunderschöne Insel in Kiribati ist vom Klimawandel bedroht. Foto: Eva Kaufmann / iStock / Thinkstockphotos
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Der Familienvater lebt mit Frau und Kindern bereits seit einigen Jahren in Neuseeland. Nach Ablauf seines Visums bat er als «Klimaflüchtling» um Asyl, weil seine Heimat Kiribati durch den Klimawandel bedroht sei und keine Zukunft für ihn und seine Familie biete. Das Gericht lehnte dies jetzt jedoch ab, weil die Situation von Ioane Teitiota nicht den Vorgaben der UNO-Flüchtlingskonvention entspricht. Die Familie muss jetzt nach abgelaufenem Visum Neuseeland wieder verlassen.

Mehr zu der Geschichte und der akuten Bedrohung der Insel Kiribati finden Sie in unserem Artikel «Klimaflüchtling fordert Asyl in Neuseeland»

Quelle: 20min.ch, nzz.ch; Autor: Alexandra Bürgmann

 

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