Homöopathie: Mit Kräutern gegen die Pollenallergie

Viele Schweizer leiden unter dem Pollenflug.

Blühende Bäume wie diese Birke machen nicht jedermann Freunde. Foto: © kosmos111 / iStock / Thinkstock

In wahrsten Sinne des Wortes ist gegen die Pollenallergie ein Kraut gewachsen. Das indische Lungenkraut ist aufgrund seiner antiallergischen und antientzündlichen Eigenschaften hervorragend geeignet, um die typischen Symptome der Pollenallergie gezielt natürlich zu behandeln. Wird es punktuell vor einem Aufenthalt in der Natur, etwa einem Picknick oder einer Velotour eingenommen, verhindert es meist gar das Aufkommen der störenden Heuschnupfen-Symptome. Dafür ist der Inhaltsstoff Vasicin verantwortlich. Er besitzt die Eigenschaft, die feinen Äste der Bronchien zu entkrampfen und zu erweitern. Dadurch werden der Juck- und Niesreiz ebenso wie der Schnupfen nachhaltig bekämpft und die natürlichen Selbstheilungskräfte gestärkt.

Indisches Lungenkraut erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke. Dort ist es sowohl in Tabletten- oder Tropfenform zu kaufen. Besonders geeignet für Kinder mit Pollenallergie ist auch die Verabreichung als Globuli, also von Streukügelchen, die den Wirkstoff des indischen Lungenkrauts beinhalten.

Augentrost hilft bei gereizten Augen

Das Wurzelkraut wird in der Alternativmedizin häufig bei entzündeten oder gereizten Augen angewandt. Daher ist es auch bei Pollenallergie wunderbar geeignet, um diesen natürlich zu behandeln. Äusserlich können Sie Augentrost als Salbe oder Tropfen verwenden. Aber auch innerlich wirkt der Augentrost bei Pollenallergie lösend und lindernd bei. Brühen Sie sich dazu einen Tee aus einem Teelöffel Augentrostkraut und einem Viertel Liter Wasser. Nach fünf Minuten Zieh-Zeit können Sie täglich drei Tassen davon trinken, um gereizten Augen vorzubeugen.

 Schnelle Hilfe bei der Pollenallergie

  • Waschen Sie ihr Gesicht mit kühlem Wasser, das beruhigt und verschafft einen klaren Kopf.
  • Gönnen Sie sich bei brennenden und juckenden Augen eine kurze Auszeit und legen sie ein feuchtes Tuch über die Augen, das zuvor in kaltem Wasser getränkt wurde.
  • Spülen Sie Ihre Schleimhäute jeden Tag mit einer Salzlösung
  • Bei Kopfschmerzen beruhigt und erfrischt ein kühles Tuch auf der Stirn
  • Kauen Sie schon vor aber auch während der Heuschnupfen-Saison Honigwaben. Diese wirken antibakteriell und sind im Reformhaus oder Bioladen zu erwerben.
 

Quelle: gesundheitsspiegel, kraeuter-verzeichnis, welness-gesund, startseite, barbara-kunick-wuensche Text: Miriam Dippe

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