Wie Schulen in der ganzen Schweiz die Artenvielfalt fördern

Advertorial Kinder für die Natur und Umwelt begeistern und gleichzeitig die Artenvielfalt fördern: Das Projekt «Blühende Schulen» von Coop und Bio Suisse zeigt, wie diese Idee ein schweizweiter Erfolg ist.

Wie Schulen in der ganzen Schweiz die Artenvielfalt fördern
Ab April pflanzen, säen und wässern Schulklassen in der ganzen Schweiz wieder für mehr Artenvielfalt. Foto: © zVg
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In den nächsten Tagen beginnen Schulklassen in der ganzen Schweiz wieder mit Säen, Pflanzen und Wässern für mehr Artenvielfalt. «Blühende Schulen» nennt sich dieses Projekt.

Natur erleben, statt Schulbank drücken. Sehen, wie Kräuter und Blumen wachsen und, fast nebenbei, den bedrohten Nektarsammlern einen reich gedeckten Tisch präsentieren. Das ist das Ziel des Projekts «Blühende Schulen», bei dem viel frische Luft und schmutzige Hände dazugehören.

Schulen blühen auf

Nachhaltigleben

Bereuts über 65'000 Schüler und Lehrpersonen beteiligen sich am Projekt «Blühende Schulen». Foto: © zVg

Die Zahlen sprechen für sich: 4600 Schweizer Schulklassen machten bisher mit bei diesem einmaligen Projekt zur Förderung der Artenvielfalt. Das sind über 65'000 Schüler und Lehrpersonen, die bis jetzt auf 64'000 Quadratmetern grünende und blühende Biotope angelegt haben.

Das Projekt kommt bei den Kindern und Jugendlichen an: Weit vor dem Anmeldeschluss für die diesjährige Aktion waren die zur Verfügung gestellten Pflanzsets aus Bio-Kräutern sowie Samen für einheimische  nektarreiche Wildblumen bereits vergeben.

Pädagogisch wertvoll

Nachhaltigleben

Das Projekt «Blühende Schulen» nutzt die Natur als Lernort für die Kinder. Foto: © zVg

Nicht nur die Natur profitiert von dem Projekt «Blühende Schulen», sondern auch die jungen Menschen selbst. So wird im Frühjahr zunächst der Anbau in den Schulklassen geplant, ehe es an die Arbeit geht. Überhaupt ist der Lernort inmitten der Natur ideal, um Kinder und Jugendliche für die Themen Natur und Artenvielfalt, Bienen und Bio-Landbau zu sensibilisieren.

Doch genauso lassen sich hier Kunst, Geschichte, Mathematik oder Technik vermitteln. Das Projekt «Blühende Schulen» ist ein Unterrichtsprojekt im Rahmen der Initiative Bildung für Nachhaltige Entwicklung BNE. BNE ist ein UNESCO-Weltprogramm, das Menschen für ein zukunftsfähiges Denken und Handeln sensibilisieren will.

Mitmachen und aktiv werden

Wie Schulen in der ganzen Schweiz die Artenvielfalt fördern

Kinder hegen und pflegen ihren Schulgarten. Foto: © zVg

Ist das Schul-Projekt erfolgreich, dann haben teilnehmende Lehrpersonen die Möglichkeit, das gärtnerische Engagement auszuweiten. Nach den ersten Erfahrungen können Lehrpersonen auch für das Partnerprogramm «Wir gärtnern uns…» bewerben, das vom Verein Raumfang angeboten wird, mit dem Ziel einen Schulgarten weiter aufzubauen. Hierfür gibt es eine professionelle Beratung um solch einen Garten einzurichten und in den Schulalltag zu integrieren. Und grössere Pflanzprojekte unterstützen Coop und Bio Suisse mit zusätzlichem gratis Saatgut.

Die Pflanzsets, welche Coop zur Verfügung stellt, beinhalten 24 Kräutersetzlingen mit so schönen Sorten wie Lavendel, Oregano, Thymian oder Minze. Diese Kräuter riechen und schmecken nicht nur gut, sobald sie blühen sind sie auch nahrungsreiche Tankstellen für allerlei hungrige Insekten.

Der zweite Teil der Pflanzsets besteht aus Saatgut für ein- und mehrjährige, heimische Wildblumen (jeweils für 4 m²), die als Nahrung für Wildbienen und andere Insekten dienen.

Dieser Artikel entstand mit Unterstützung der Coop-Nachhaltigkeitsinitiative «Taten statt Worte». Erfahren Sie mehr über das Projekt «Blühende Schulen»  und entdecken Sie die Fotos und Videos von Blühenden Schulen aus der ganzen Schweiz.

Nachhaltigleben
 

Hier erfahren Sie mehr zum Thema nachhaltig gärtnern.

  

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