Verein für Urbane Landwirtschaft

Landwirtschaft mitten in der Stadt. Hinter dieser Idee steckt der Verein Urban AgriCulture Netz Basel. Er zeigt, dass die Erzeugung von Lebensmitteln und Kräutern auch in Stadt und Agglomeration möglich ist.

Mit kreativen Ideen kommt auch der Städter zu seinem Garten.
Urban AgriCulture Netz Basel präsentiert sich an der Messe 2011, Foto: Natur Messe Basel
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Mit ein wenig Kreativität kann überall ein Garten angelegt werden. Man nehme eine Holzpalette, setze einen 40 cm hohen Palettenrahmen darauf, befülle das Ganze mit Erde und der eigene Garten ist quasi fertig. Aufstellen kann man diesen dann auf einem Flachdach oder einer Terasse.

Der Stadtmensch soll nicht nur von Nachhaltigkeit reden, sondern sich auch dazu verpflichten. Mit seinen kreativen Ideen geht das Urban AgriCulture Netz Basel als Vorbild voraus und hofft auf viele Nachahmer.

Um für mehr Nachhaltigkeit im Stadtgebiet zu werben, lässt der Verein sich immer wieder neue Projekte einfallen. Eines davon heisst keinkaufswagen. Dabei werden 200 ausrangierte Einkaufswagen zu mobilen Kleinstgärten umfunktioniert. Interessierte können am 14. Mai 2011 auf dem Kasernenplatz in Basel unter der Anleitung von Fachgärtnerinnen Setzlinge in einen Wagen einpflanzen. Jeder «Gärtner» kann danach seinen mobilen Garten mit nach Hause nehmen, um ihn dort zu hegen und zu pflegen. Bei drei geplanten Erntepicknicks können die Stadtgärtner später wieder zusammen kommen, um gemeinsam ihren Ertrag zu geniessen.

Urbane Landwirtschaft ist nachhaltiger Konsum. Durch kurze Distanzen zwischen Erzeugung und Verbrauch wird der für die Lebensmittel nötige Energieaufwand minimiert und der Stadtmensch wird zum Selbsternährer.

An der NATUR 2011, der jährlichen Messe für Nachhaltigkeit in Basel, präsentierte sich der Verein Urban AgriCulture Netz Basel auf dem «Markt der Zukunft». Zusammen mit 14 weiteren jungen Einzelpersonen, Organsationen sowie Start-Up-Unternehmen konnten Sie dort ihre zukunftsweisenden Projekte erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Weitere Informationen zum Verein Urban AgriCulture Netz Basel und seinen Projekten finden Sie unter www.urbanacriculturebasel.ch

Quelle: urbanagriculturebasel.ch, Text: Marco Stocker