Beliebte Gartenblumen: Wie gelingt die richtige Margeriten-Pflege?

Margeriten sind bei Gartenbesitzern sehr beliebt. Sie können im Kübel oder Beet gehalten werden und erfreuen uns von Mai bis Oktober mit einer herrlichen Blütenpracht. Natürlich brauchen Margeriten Pflege, aber der Aufwand hält sich sehr in Grenzen.

Margeriten richtig pflegen - so einfach geht es
Margeriten-Pflege ist eigentlich ganz einfach, und lohnt sich für viele Blüten. Foto: iStock / Thinkstock
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Die beliebten Margeriten gehören zur Familie der Korbblütler und sind in ganz Europa verbreitet. Charakteristisch sind vor allem die Blüten der Pflanze mit der gelben Blütenmitte und den weissen Blütenblättern. Sie kommen besonders gut als Beetpflanze zur Geltung. Aber auch im Kübel auf Balkon oder Terrasse machen sie eine gute Figur. Wer bei der Margeriten-Pflege einige Punkte beachtet, wird den ganzen Sommer lang mit unzähligen Blüten belohnt.

Margeriten-Pflege: Standort, Giessen und Düngen

Ein sonniger Standort mit viel Licht ist für die Margeriten-Pflege die beste Wahl. Halbschatten wird von den Pflanzen noch relativ gut vertragen, im Schatten hingegen wachsen sie langsamer und bilden weniger Blüten. Bekommen Margeriten eine schwere, humusreiche Erde zum Wachsen, sind sie besonders blühwillig.

Besonders wichtig bei der Margeriten-Pflege ist, dass der Wurzelballen niemals ganz austrocknet. Passiert es doch, lässt die Pflanze sofort ihre Blüten und Blätter hängen und die Margerite verblüht. Deshalb sollte man Margeriten an sehr warmen Tagen morgens und abends giessen. Zusätzlich sollte vom Frühjahr bis Ende August ein Dünger verabreicht werden. Verblühte Blüten und gelbe Blätter der Margeriten sollte man regelmässig zurückschneiden, denn dann treiben die Pflanzen mehr neue Blüten aus. Halten Sie sich an diese Margeriten-Pflege, werden diese es Ihnen mit zahlreichen wundervollen Blüten danken.

Margeriten richtig überwintern

Die beste Zeit, Margeriten nach draussen zu pflanzen, ist Ende April bis Mitte Mai, wenn kein Frost mehr droht. Auch im Herbst muss man darauf achten, dass die Pflanzen (ausser die winterharten Margeritenstauden) keinen Frost abbekommen. Deshalb sollten sie, bevor die ersten Fröste beginnen, ins Haus geholt werden, damit die Margeriten dort überwintern können.

Wollen Sie im Winter die Margeriten-Pflege fortsetzen, sollten die Pflanzen an einem kühlen Platz mit Temperaturen zwischen 5°C und 15°C überwintert werden. Hier eignet sich die Garage, der Hausflur oder auch ein Gewächshaus. Die Pflanzen müssen Sie vor der Winterruhe etwa um 1/3 zurückschneiden. Es muss auch weniger gegossen werden, der Wurzelballen sollte allerdings trotzdem nie ganz austrocknen. Werden die Tage im Frühjahr wieder wärmer, können die Margeriten wieder nach draussen.