So können Sie ein Hochbeet befüllen und bepflanzen

Ein Hochbeet hat viele Vorteile gegenüber einem normalen Beet. Es ist rückenschonend zu bepflanzen und bearbeiten und die Pflanzen lassen sich leichter vor Schneckenfrass schützen. Dank zusätzlicher Bodenwärme und mehr Nährstoffen wachsen Gemüse und Blumen optimal.

Hochbeet bepflanzen: Die Vorteile von einem Hochbeet sind gross
Ein Hochbeet im Garten zu haben, schont den Rücken. Welche Pflanzen eignen sich besonders für ein Hochbeet? Foto: iStock / Thinkstock
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Ein Hochbeet, das richtig angelegt und bepflanzt wurde, bringt seinem Besitzer lange Freude. Wie Sie selbst ein Hochbeet anfertigen können, sehen Sie Schritt für Schritt in unserer Bildgalerie «Hochbeet selber bauen».

Und so befüllen Sie das Hochbeet: Der Boden der Konstruktion besteht aus mehreren Schichten in einer bestimmten Reihenfolge. Es ist zudem ratsam, das Hochbeet vor dem Befüllen mit engmaschigem Draht auszulegen. So wird verhindert, dass Wühlmäuse oder Maulwürfe in das Beet eindringen und die Pflanzen beschädigen oder fressen. Der Rahmen kann zusätzlich mit Teichfolie ausgekleidet werden, sodass die Erde bei hoher Sonneneinstrahlung nicht so schnell austrocknet.

Vor dem Bepflanzen das Hochbeet mit mehreren Schichten befüllen

Um ein Hochbeet zu befüllen, sind verschiedene organische Materialien notwendig. Die erste Schicht ist etwa 5 cm dick und besteht aus Laub. Darauf folgt eine etwa 20 cm dicke Schicht aus zerkleinertem Holz. Hierfür kann man die Reste vom letzten Baumschnitt verwenden. Die dritte Schicht besteht wieder aus Laub, diesmal aber 20 cm Schichtstärke. Als Nächstes wird eine etwa 10 cm starke Schicht aus Stroh und Rasenboden eingebracht. Als fünfte Schicht wird dann etwa 15 cm dick halbverrotteter Kompost aufgeschüttet. Als Deckschicht dienen beim Hochbeet befüllen Muttererde oder ein Gemisch aus Erde und Kompost. Diese letzte Schicht ist etwa 15 cm dick.

Die unterschiedlichen Schichten benötigt man im Hochbeet, damit ein natürlicher Zersetzungsprozess stattfinden kann und somit viele Nährstoffe freigesetzt werden. Diese Zersetzung hat ebenfalls zur Folge, dass sich die Kerntemperatur im Inneren des Hochbeetes erhöht. Da das Beet in Folge der Zersetzung in sich zusammensackt, ist es nötig, nach einiger Zeit das Hochbeet wieder zu befüllen.

Hochbeet bepflanzen: Das passt am besten rein

Hat man es geschafft, das Hochbeet zu befüllen, geht es daran, das Hochbeet zu bepflanzen. Es können Gemüse und Obst aber auch Blumen angebaut werden. Dank der Höhe des Hochbeets erhalten die Pflanzen die beste Sonneneinstrahlung, die vielen Nährstoffe sorgen für eine reiche Ernte.

Im ersten Jahr sollte man nur starkzehrende Gemüsearten verwenden, um das Hochbeet zu bepflanzen, da die Nährstoffversorgung sehr hoch ist. Hier eignen sich beispielsweise Auberginen, Tomaten oder Gurken. Aber auch Kohl und Lauch gedeihen sehr gut.

Ab dem dritten Jahr können auch Salat und schwachzehrende Kräuter benutzt werden, um das Hochbeet zu bepflanzen. Die meisten Gemüsearten gedeihen im Hochbeet recht gut, Mischkulturen liefern die besten Erträge. Bohnenkraut ergänzt Bohnen optimal. Karotten und Zwiebeln sowie Gurken und Dill sind ebenfalls gute Nachbarn. Kapuzinerkresse sorgt für bunte Farbtupfer im Beet.

Im Ziergarten ein Hochbeet bepflanzen

Man kann ein Hochbeet mit allem bepflanzen, worauf man Lust hat. Nicht nur Gemüse ist geeignet, sondern auch Blumen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Hochbeete können eingesetzt werden, um den Garten zu gliedern oder einen Sitzplatz einzufassen. Die spezielle Schichtung zum Hochbeet befüllen ist nicht zwingend notwendig, wenn Blumen gepflanzt werden. In diesem Fall reicht humusreiche Gartenerde aus.

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