Düngen im Naturgarten: So fördern Sie natürlich das Wachstum

Im Naturgarten ist das Garten düngen mit Kunstdünger nicht ratsam. Stattdessen gibt es viele organische Dünger, auf die Sie setzen können.

Garten düngen im Naturgarten: Diese Dünger sind natürlich und nachhaltig
Ein Komposthaufen ist einer der natürlichsten Dünger für die Erde. Foto:
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Auch im Naturgarten wächst es sich besser, wenn Sie den Garten hin und wieder düngen. Doch wo im gewöhnlichen Garten oft auf Kunstdünger zurück gegriffen wird, sollten Sie diesen für eine natürliche Umgebung besser meiden. Zum Glück gibt es aber viele sehr gute Alternativen auf organischer Basis.

Bevor Sie im Naturgarten mit dem Garten düngen beginnen, kann es sich lohnen festzustellen, welche Beschaffenheit der Boden hat. Denn daraus können Sie am besten ableiten, welchen Dünger Sie am besten verwenden und wie oft. So können Sie zum Beispiel alle paar Jahre im Herbst einmal eine Probe aus Ihrem Gartenboden entnehmen und diese im Labor überprüfen lassen. Das kostet bei einer einfachen Analyse zwar schon mal zwischen 50 und 100 Franken, genauere Untersuchungen auch deutlich mehr. Aber danach wissen Sie genau, mit was und wie stark Sie Ihren Garten düngen müssen. Dadurch sparen Sie sich im Naturgarten im Laufe der Jahre vielleicht Einiges an Dünger, weil Sie bisher immer zu viel davon eingesetzt haben.

Aber ob mit Bodenprobe oder ohne, für das Gartendüngen im Naturgarten sind nicht alle Dünger geeignet. Denn nicht alle erfüllen den Anspruch, natürlich zu sein.

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Pflanzenjauche besteht aus Komposttee oder einem selbstangelegten Brennnesselsud. Zur Herstellung eines natürlichen Düngers aus Brennnessel lässt man die Pflanze in Wasser gären, um sie darauf entweder als Dünger oder als Pflanzenschutzmittel zu verwenden.
Komposttee kann aus Kompost und beispielsweise Regenwasser gewonnen werden. Der Kompost verweilt solange im Wasser bis es eine braune Farbe angenommen hat. Dann kann es als Düngemittel und Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Pflanzenjauche soll einen hohen Anteil an Stickstoff und Kalium enthalten, weshalb es gut für starkzehrende Pflanzen wie Tomaten geeignet ist. Generell kann es aber für alle Pflanzen verwendet werden, der Nährstoffgehalt ist jedoch nicht so hoch. Foto: © rezkrr / iStock / Thinkstock

Pflanzenjauche besteht aus Komposttee oder einem selbstangelegten Brennnesselsud. Zur Herstellung eines natürlichen Düngers aus Brennnessel lässt man die Pflanze in Wasser gären, um sie darauf entweder als Dünger oder als Pflanzenschutzmittel zu verwenden.

Komposttee kann aus Kompost und beispielsweise Regenwasser gewonnen werden. Der Kompost verweilt solange im Wasser bis es eine braune Farbe angenommen hat. Dann kann es als Düngemittel und Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Pflanzenjauche soll einen hohen Anteil an Stickstoff und Kalium enthalten, weshalb es gut für starkzehrende Pflanzen wie Tomaten geeignet ist. Generell kann es aber für alle Pflanzen verwendet werden, der Nährstoffgehalt ist jedoch nicht so hoch. Foto: © rezkrr / iStock / Thinkstock

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Garten düngen im Naturgarten: Diese Dünger eignen sich

Am besten für den Naturgarten ist das Gartendüngen mit selbst hergestelltem Kompost. Dieser enthält in der Regel alle wichtigen Nährstoffe, die der natürliche Lebensraum benötigt. Zudem enthält der Kompost garantiert keine künstlichen Stoffe, die den Boden schädigen können. Wer jedoch keinen Platz hat, um selbst einen Komposthaufen anzulegen, kann heute schon auf so genannte Innenraum-Komposter zurückgreifen. Ebenso gibt es vielleicht beim Bauern nebenan Komposterde oder auch frischen Mist zu kaufen, den Sie verwenden können.

Was die Menge zum Garten düngen im Naturgarten betrifft, gibt es eine Faustregel. Wer die Beschaffenheit seines Bodens nicht hat testen lassen, kann darauf zurückgreifen. Diese besagt, dass pro Quadratmeter ungefähr drei Liter an Dünger ausgebracht und eingearbeitet werden sollten.

Neben dem allgemeinen Dünger gibt es für spezielle Bedürfnisse des Bodens oder bestimmter Pflanzen unterschiedliche natürliche Nährstoffe, die Sie zur Verbesserung des Wachstums einsetzen können.

Text: Bianca Sellnow

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