Düngen im Naturgarten: So fördern Sie natürlich das Wachstum

Im Naturgarten ist das Garten düngen mit Kunstdünger nicht ratsam. Stattdessen gibt es viele organische Dünger, auf die Sie setzen können.

Garten düngen im Naturgarten: Diese Dünger sind natürlich und nachhaltig
Ein Komposthaufen ist einer der natürlichsten Dünger für die Erde. Foto:
  • 40
  • 1

Auch im Naturgarten wächst es sich besser, wenn Sie den Garten hin und wieder düngen. Doch wo im gewöhnlichen Garten oft auf Kunstdünger zurück gegriffen wird, sollten Sie diesen für eine natürliche Umgebung besser meiden. Zum Glück gibt es aber viele sehr gute Alternativen auf organischer Basis.

Bevor Sie im Naturgarten mit dem Garten düngen beginnen, kann es sich lohnen festzustellen, welche Beschaffenheit der Boden hat. Denn daraus können Sie am besten ableiten, welchen Dünger Sie am besten verwenden und wie oft. So können Sie zum Beispiel alle paar Jahre im Herbst einmal eine Probe aus Ihrem Gartenboden entnehmen und diese im Labor überprüfen lassen. Das kostet bei einer einfachen Analyse zwar schon mal zwischen 50 und 100 Franken, genauere Untersuchungen auch deutlich mehr. Aber danach wissen Sie genau, mit was und wie stark Sie Ihren Garten düngen müssen. Dadurch sparen Sie sich im Naturgarten im Laufe der Jahre vielleicht Einiges an Dünger, weil Sie bisher immer zu viel davon eingesetzt haben.

Aber ob mit Bodenprobe oder ohne, für das Gartendüngen im Naturgarten sind nicht alle Dünger geeignet. Denn nicht alle erfüllen den Anspruch, natürlich zu sein.

Bild: 4 von 10

Dieser natürliche Dünger besteht aus Malzkeim, den Sie im Gartencenter erhalten. Malzkeim gewinnt man aus Abfällen aus der Bierproduktion und aus Zuckerrüben, wodurch er absolut biologisch ist. Malzkeimdünger ist geruchlos und aufgrund seiner Würfelform sehr einfach zu dosieren.
Dieser Dünger regt vor allem die Bildung der Wurzeln an. Neben Nährstoffen, die ihre Wirkung sofort entfalten, sind auch Stickstoff und Kalium enthalten, die erst einige Monate später zu wirken beginnen. Fotos: © Mypurgatoryyears, thomgirl80 / iStock / Thinkstock

Dieser natürliche Dünger besteht aus Malzkeim, den Sie im Gartencenter erhalten. Malzkeim gewinnt man aus Abfällen aus der Bierproduktion und aus Zuckerrüben, wodurch er absolut biologisch ist. Malzkeimdünger ist geruchlos und aufgrund seiner Würfelform sehr einfach zu dosieren.

Dieser Dünger regt vor allem die Bildung der Wurzeln an. Neben Nährstoffen, die ihre Wirkung sofort entfalten, sind auch Stickstoff und Kalium enthalten, die erst einige Monate später zu wirken beginnen. Fotos: © Mypurgatoryyears, thomgirl80 / iStock / Thinkstock

Weitere Bilder anschauen

 

Garten düngen im Naturgarten: Diese Dünger eignen sich

Am besten für den Naturgarten ist das Gartendüngen mit selbst hergestelltem Kompost. Dieser enthält in der Regel alle wichtigen Nährstoffe, die der natürliche Lebensraum benötigt. Zudem enthält der Kompost garantiert keine künstlichen Stoffe, die den Boden schädigen können. Wer jedoch keinen Platz hat, um selbst einen Komposthaufen anzulegen, kann heute schon auf so genannte Innenraum-Komposter zurückgreifen. Ebenso gibt es vielleicht beim Bauern nebenan Komposterde oder auch frischen Mist zu kaufen, den Sie verwenden können.

Was die Menge zum Garten düngen im Naturgarten betrifft, gibt es eine Faustregel. Wer die Beschaffenheit seines Bodens nicht hat testen lassen, kann darauf zurückgreifen. Diese besagt, dass pro Quadratmeter ungefähr drei Liter an Dünger ausgebracht und eingearbeitet werden sollten.

Neben dem allgemeinen Dünger gibt es für spezielle Bedürfnisse des Bodens oder bestimmter Pflanzen unterschiedliche natürliche Nährstoffe, die Sie zur Verbesserung des Wachstums einsetzen können.

Text: Bianca Sellnow

Für sattes Grün: Wann und wie Sie am besten Rasen säen

Für sattes Grün: Wann und wie Sie am besten Rasen säen

Süssen und nützlichen Igeln beim Überwintern helfen

Süssen und nützlichen Igeln beim Überwintern helfen

Tipps für Tomaten-Pflanzen aus dem eigenen Biogarten

Tipps für Tomaten-Pflanzen aus dem eigenen Biogarten