Asiatische Hornisse bedroht die Schweizer Bienen

Die Vespa velutina, eine invasive Hornissenart aus Asien taucht zum ersten Mal in der Schweiz auf. Sie frisst Bienen und andere Bestäuber. Falls sie sich hier ausbreitet, könnte sie aber nicht nur für Bienen zum Problem werden.

Asiatische Hornisse in der Schweiz bedroht Bienen
Foto: © AlbertoNovo / iStock / Thinkstock
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Noch im vergangenen Herbst war die Asiatische Hornisse 20 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Ende April dieses Jahres wurde nun erstmals eine fortpflanzungsfähige Königin in der Gemeinde Fregiécourt im Kanton Jura eingefangen. Das teilte der Schweizerische Bienenzüchterverein Apisuisse am Mittwoch mit.

Die invasive Hornissenart jagt viele Hautflügler, zu denen die Honigbienen gehören. Auch andere Insekten, wie Bestäuber und Nützlinge frisst sie gerne. Die Imker seinen deshalb alarmiert und Gegenmassnahmen laufen bereits, hiess es weiter in der Medienmitteilung.

Das einfachste Mittel zur Bekämpfung der fremden Hornissen sei es, deren Nester zu zerstören. Dies dürfe aber ausschliesslich von Fachleuten ausgeführt werden.

Für den Menschen bedeuten die Hornissen im Allgemeinen keine Gefahr. Nur die Allergiker müssen sich in Acht nehmen.

Text: Maximilian Comtesse, Quellen: Medienmitteilung Apisuisse, 11. Mai 2017