Tiere sind willkommen

Der ökologische Garten liefert gesundes Gemüse, braucht dafür Pflege

Mit viel Pflege züchten Sie im eigenen Garten biologisches Gemüse und schöne Blumen. Foto: TheYok, iStock, Thinkstock

Auch abseits der Beete gibt es in einem Garten einiges, was für die Artenvielfalt getan werden kann. Statt eintöniger Rasenflächen können beispielsweise Wildblumen ausgesät werden. Da hat nicht nur das Auge etwas davon, sie sind auch Lebensraum für Raupen, Käfer und viele weitere Insekten. Einheimische Sträucher und Hecken sind eine gute Alternative zum herkömmlichen Gartenzaun und bieten mit ihren Pollen und Früchten eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Wildtiere. Zudem finden Igel im Laub und Gehölz einen Unterschlupf zum Überwintern. Auch die Trockenmauer gibt einen guten Zaunersatz und wird zugleich das zu Hause von kleinen Tieren wie Eidechsen, Spinnen und Käfern. Schmetterlinge und Bienen freuen sich besonders über blühende Kräuter und Wildblumen. Wer dann noch Nisthilfen für Wildbienen anbringt, kann auf kleinem Raum - sogar auf einem Balkon - ein richtiges Naturparadies schaffen.

Text: Kanyama Butz
 

Tipps für mehr Biodiversität im eigenen Garten:


  • Abgestorbene Bäume oder Äste bieten einen natürlichen Nistplatz für Wildbienen. Wer kann, sollte solche deshalb stehen lassen.
  • Nisthilfen für Wildbienen können fertig zum Beispiel beim WWF gekauft werden. Zum selber Bauen eignen sich unbehandelte und entrindete Harthölzer, in die einfach Löcher gebohrt werden. Oder man steckt Abschnitten von Bambusrohren in Backsteine oder gebündelte Dosen und stellt diese waagerecht auf.
  • Durch naturnahes, biologisches Gärtnern werden auch Nützlinge angelockt, die Gemüse und Obst vor Läusen und anderen ungebetenen Gästen schützen. So kann oft gut auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden.