Die schönsten Winterwanderwege der Schweiz

Wenn die weisse Pracht glitzert, Hütten und Tannen ihr Schneehäubchen tragen, ist es besonders schön in den Alpen. Es braucht keine Ski, noch nicht einmal Schneeschuhe, um dies zu geniessen: In der Schweiz gibt es auch viele wunderschöne und gepflegte Winterwanderwege.

Die schönen Winterwanderwege der Schweiz laden ein, die Natur zu geniessen
Ob wandern oder walken, der Bündner Heidsee bietet eine idyllische Kulisse. Foto: © Graubünden Ferien
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Die Routen sind als Winterwanderwege ausgeschildert und werden bei geeigneten Schneeverhältnissen präpariert. Unterwegs laden Hütten und Gasthäuser zur Einkehr ein. Denn eins gehört schliesslich zum Winterwandern wie der Schnee - die «Vofreud uf di wam Stobe».

Wandern im Schein der Laternen

Eine besonders romantische Möglichkeit gibt es im Appenzellerland. Der Laternliweg auf dem Säntis/Schwägalp wird nach dem Eindunkeln von zahlreichen Petroleumlampen beleuchtet - jeweils Donnerstags, Freitags und Samstags bis zum Berghotel Schwägalp sowie Freitags und Samstags bis zum Gasthaus Passhöhe. Zwischen Weihnachten und Neujahr sogar täglich.

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Aussicht auf den verschneiten Piz Bernina beim Wandern geniessen

150 Kilometer gepflegte Winterwanderwege sorgen für jede Menge winterliche Erlebnisse rund um Pontresina auf der Diavolezza. Ein sehr beliebter Pfad ist beispielweise die Route Diavolezza-Sass Queder, die bei der Diavolezza Bergstation beginnt und auf 3066 Meter führt.

Auf dem markierten und gesicherten Weg über dem Grat können Sie eine grandiose Aussicht unter anderem auf den berühmten Piz Palü und den Piz Bernina geniessen. Die Wanderzeit beträgt rund 45 Minuten. Mehr dazu lesen Sie unter engadin.stmoritz.ch. Foto: © Christof Sonderegger / swiss-image.ch

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Der zwei Kilometer lange Rundweg führt durch den verschneiten Wald des NaturErlebnisparks Schwägalp. Die Wanderzeit beträgt etwa 40 Minuten - also eher ein Spaziergang mit Zeit für romantische Momente. Den Abend können Sie beim Fondue- oder Raclette im Berghotel und Gasthaus Passhöhe ausklingen lassen. Der Laternliweg ist an den genannten Abenden noch den ganzen Winter über (bis 22. März) beleuchtet.

Wanderwege für jede Kondition

Romantisches Winterwandern auf dem Laternliweg

Romantisches Winterwandern auf dem Laternliweg. Foto: © Appenzellerland Tourismus AR.

Tagsüber sind Wanderungen im Winter im Appenzellerland auf andere Weise eindrucksvoll. Verschiedene Routen führen über tief verschneite Hügel und durch verträumte Winterlandschaften. Mit durchschnittlicher Kondition lässt sich zum Beispiel die Strecke Appenzell – Schwende gut bewältigen, die wahlweise bis nach Weissbad verlängert werden kann. Der flache, sechs Kilometer lange Wanderweg verläuft zu grossen Teilen entlang der Sitter. Der Rückweg führt über den Unterrain. Falls die Füsse dann doch schon genug haben, können Sie auch mit der Bahn zurück nach Appenzell fahren.

Winterwandern in Graubünden

Auch der Kanton Graubünden mit seinen mehr als 900 Berggipfeln ist bei Winterwanderern beliebt. Nach Angaben von Graubünden Ferien gibt es dort 1400 Kilometer präparierte Winterwanderwege. Eine schöne Tour führt zum Beispiel von Arosa über den Prätschli und die Weisshorn Mittelstation bis nach Innerarosa. Der Panoramaweg bietet fantastische Ausblicke über das verschneite Bergland. Er verläuft fast durchwegs auf rund 2000 Höhenmetern, beinhaltet also nur leichte Auf- und Abstiege. Streckenweise geht es durch einen Erika-Bergföhrenwald. Nach rund 2,5 Stunden Wanderzeit haben Sie Ihr Ziel erreicht. Eine Abkürzung bei der Weisshorn Mittelstation ist möglich. Ab Innerarosa können Sie mit dem Gratis-Ortsbus zurück nach Arosa fahren.

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