Clever fahren heisst nicht langsam fahren

Fahren Sie umweltfreundlich in den Urlaub und nutzen Sie die Bahn.

Schonen Sie die Umwelt und benutzen Sie für die Ferien auch mal die Bahn. Foto: Hon Fai Ng / iStock / Thinkstock

Viel erreichen, um den Benzinverbrauch zu senken, kann man durch eine vorausschauende und gleichmässige Fahrweise. Hier kommt die Eco-Drive-Technik zum Einsatz. Denn damit lässt sich der Treibstoffverbrauch bei gleicher Geschwindigkeit um bis zu 10 Prozent reduzieren und somit wird auch der CO2-Ausstoss gesenkt. Die Quality Alliance Eco-Drive (QAED) ist eine Organisation von Verkehrsverbänden, Kursanbietern, Bundesstellen und privaten Organisationen, die zum Ziel hat, Personen- und Lastwagenlenkern in der Schweiz Eco-Drive zu vermitteln. Sie schreibt, dass diese Fahrtechnik auf vier Grundpfeilern beruht, die schnell routiniert eingesetzt werden können. Als erstes muss zügig beschleunigt werden, was heisst, dass nur eine Wagenlänge im ersten Gang gefahren werden sollte. Spätestens bei 2500 Umdrehungen pro Minute sollte hochgeschaltet werden, jedoch möglichst spät wieder herunter. Bei einem Dieselmotor kann sogar schon bei 1500 Umdrehungen pro Minute der höhere Gang eingelegt werden. Drittens sollte grundsätzlich immer im höchstmöglichen Gang gefahren werden, mit den meisten Autos kann man laut QAED auch innerorts im fünften Gang fahren. Und zu guter Letzt muss dank der gleichmässigen und vorausschauenden Fahrweise weniger geschaltet werden, wodurch man als Fahrer entspannter unterwegs ist. Inzwischen werden von zahlreichen Fahrschulen und auch vom TCS Kurse zur Eco-Drive-Technik angeboten. Einsparen lässt sich aber auch durch die richtige Bremsweise. Erfahrene Treibstoffsparer fahren so, dass sie möglichst wenig bremsen müssen und wenn immer möglich den Wagen mit eingelegtem Gang ausrollen lassen und auf brüske Bremsmanöver verzichten.

Wer auf dem Weg in die Ferien in einen Stau gerät, dessen Nerven werden meist auf eine harte Probe gestellt. Stundenlanges stehen, rollen, bremsen und wieder stehen kosten Zeit und verbrauchen Benzin. Bei solchen längeren Wartezeiten lohnt es sich immer, den Motor abzustellen - dem Portemonnaie und der Umwelt zuliebe.

Elektrischen Komfort sparsam nutzen

Weiteres Sparpotenzial liefern die immer zahlreicheren elektrischen Verbraucher am Fahrzeug. Bei sommerlichen Aussentemperaturen kann vor allem die Klimaanlage zu einem heimtückischen Benzinfresser werden, da sie einen Treibstoffmehrverbrauch zwischen 5 und 20 Prozent verursacht. Der TCS empfiehlt daher, die Klimaanlage auszuschalten, sobald die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist und sie erst wieder einzuschalten, wenn sich die Innentemperatur wieder erhöht. Moderne, vollautomatische Klimaanlagen tragen diesem Aspekt bereits Rechnung, indem sie sich automatisch ein- und ausschalten. Aber auch Heckscheiben-, Sitz- und Standheizungen oder CD-Spieler führen zu höherem Verbrauch. Hier gilt deshalb: Ständig kontrollieren, ob nicht benötigte elektrische Anlagen auch wirklich nicht eingeschaltet sind.

Quelle: nachhaltigkeit.org
 

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Hier erfahren Sie alles über die Eco-Drive-Fahrtechnik und können sich auch gleich für einen Kurs anmelden: www.ecodrive.ch